Als wir Robbie Williams in die Wüste schickten

So vieles wird geschrieben. Banales, Kluges, Nützliches und sehr viel Dummes. Fragt man diejenigen, die nur um des Schreibens willen schreiben, wie sie dazu gekommen sind und wann sie damit begonnen haben, erfährt man meist hübsche Anekdoten oder interessante Begebenheiten. Auch ein Blick ins Editorial oder die Rubrik „über mich“ eines Blogs lohnt. Häufig beantwortet er die Frage, wie es begonnen hat. Das Schreiben.
Bei mir nicht. Weiterlesen

Eine Hütte im Wald

Wenn ich die Herbstsonne vor meinem Fenster auch um neun Uhr noch aussperre und ein Tag auf dem Sofa eine wenig verlockende Vorstellung ist, dann bin ich krank. Dann mag ich keine Bücher, keinen Radio und keine Ablenkung. Dann will ich nur schlafen. Kann ich es nicht, rolle ich mich wie ein kleines trotziges Kind ein und warte schmollend bis es besser wird. Am besten lässt man mich dann in Ruhe. Krank und nicht zu gleich ungeduldig und missmutig sein, kann ich nur an einem Ort. Einer kleinen Hütte in den Bergen. Weiterlesen

So, bitte nicht!

Versucht sich ein Liebespaar darin, nach Beendigung der Liebe, ein Freundespaar zu werden, geht das meistens gründlich schief. Der klügste meiner Exfreunde und ich, können davon ein Lied singen. Wir trennten uns, blieben aber einfach weiter in der gemeinsamen Wohnung  hocken. Beide. Man ist ja erwachsen. Man hat sich ja noch sehr gerne. Man möchte ja Freunde bleiben. Ich weiß nicht wie er es sieht, aber der Entschluss nach einer Trennung die Wohnung nicht aufzulösen, ist die schnellste und wirkungsvollste Methode eine Freundschaft zu zerstören. Weiterlesen

10.000 Dinge #1

Ich habe gelesen, dass der durchschnittliche Deutsche etwa 10.000 Dinge besitzt. Selbst wenn man jede Gabel und jeden Strumpf einzeln zählt, erscheint mir die Zahl sehr hoch. Angeblich ist es uns schier unmöglich, unseren Besitz zu reduzieren. Obwohl es mir eigentlich egal ist, möchte ich wissen wie viele Dinge ich tatsächlich besitze. Weiterlesen

Mere exposure effekt

Laut Wikipedia beschreibt der Mere-Exposure-Effekt oder der Effekt des bloßen Kontaktes die Tatsache, dass allein durch die mehrfache Darbietung von Personen, Situationen oder Dingen, das heißt allein aufgrund von Familiarität, die Einstellung eines Menschen zu diesen Dingen positiv beeinflusst werden kann. Zum Beispiel macht bloße Vertrautheit mit einem Menschen diesen attraktiver und sympathischer.  Das würde das Entstehen fast aller meiner Freundschaften in den letzten Jahren erklären. Weiterlesen

nine eleven

Manche Daten sind unauslöschlich mit einem bestimmten Ereignis verbunden. Viele mit ganz persönlichen Erinnerungen und einige mit Geschehnissen, die eine ganze Generation verbinden. Früher war der 11. September für mich der Geburtstag meiner Schwester und läutete zugleich das Ende der Sommerferien ein. Seit meinem USA Besuch im September 2001 ist der Tag zu einem öffentlichen Datum und zugleich zu einer ganz persönlichen Erinnerung geworden. Ich habe eine Handvoll Menschen kennen gelernt, deren Freundschaft ohne die schreckliche Katastrophe kaum entstanden wäre. Weiterlesen