Wenn Sie wüssten, wie oft ich heute schon eine Erzählung über die gestrige Lesung begonnen habe…. Vier mal bestimmt. Es wird einfach nichts. Es gelingt mir nicht humorvoll darüber zu berichten, dass just in dem Moment, in dem ich zu lesen begann ein Handy klingelt. Nicht ein Handy, sondern meines. Dabei könnte man da was draus machen. Eine bessere Steilvorlage um über eine Lesung zu berichten ist schwer zu finden.
Es soll nicht sein. Ich belasse es bei einem DANKE.
DANKE, Papa, für das auswechseln der Glühbirnen und dem heimlichen Austauschen des von mir gekauften Weines – der Deine war eindeutig besser ;). Und danke Mama fürs Flaschen und Stühle schleppen.
DANKE, für das Lachen und den Applaus.
DANKE, an meine Nichte und meinen Neffen, die 90 Minuten auf einem Fensterbrett saßen und sich die Waden von einem Heizkörper verbrennen ließen.
DANKE, an alle die hinten standen und ohne Stuhl durchgehalten haben.
DANKE, an alle die ihre Gläser selbst gespült und weitergereicht haben, weil sie uns längst ausgegangen waren.
DANKE, für die Umarmungen meiner Freunde, deren reservierte Plätze im Chaos vor Beginn verschwunden waren und die ich im Trubel kaum begrüßt hatte.
DANKE, das Publikum, das weit mehr als ich den Überblick behielt und lachend selbst die restliche Bestuhlung des Raumes übernommen hatte.
DANKE, an „Uwe, mit den Winterreifen & Co“ – mit das schönste an diesem Abend, vier Menschen kennen zu lernen, die mich schon ein bisschen kannten und die Grenzen von virtuellem zu realem verschwinden ließen. Es tut mir so leid, Euch nicht mehr gefragt zu haben. In all dem Trubel hätte ich das gerne gemacht und ich war froh, dass Ihr so früh schon da gewesen seid. Es war wirklich schön Euch kennen zu lernen! Vielleicht bis nächstes Mal, ich würde mich sehr freuen.
DANKE, an Robert und das Theater Südsehen. Ich freue mich noch immer bei jeder Lesung über das Glück Euch kennen gelernt zu haben. Längst nicht mehr nur wegen der Möglichkeit auftreten zu können, sondern weil es einfach schön ist mit Euch. Ein dickes Bussi!
DANKE, Michi. Es ist ja keine Selbstverständlichkeit die Zustimmung zu einem Buch zu geben in dem man vorkommt und das man selbst noch nicht gelesen hat.
Und DANKE an meine Kollegen, die mir den Urlaubstag heute ermöglich haben.
Es war ein wirklich toller Abend! Herzlichen Dank.
