Mutiges Deutschland – gut gemacht!

chrisslombardi hat in Worte gefasst, was mir gestern auf dem Heimweg durch den Kopf gegangen ist. Besser als ich es könnte. Als Münchnerin hat es mich gefreut, die Solidarität in der Stadt zu spüren. Es sind diese Geschichten und Begebenheiten, egal ob München oder anderen Städten, die Mut und Hoffnung machen, dass wir diese Herausforderung in den Griff bekommen werden.

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Manchmal passieren Dinge, die ein gesamtes Gefühl umkehren und eine Meinung revidieren. Gestern noch haben wir uns über den braunen Mob aufgeregt und heute zeigen die Menschen in unserem Land wie sie wirklich mit Herausforderungen umgehen. Gemeint sind die Menschen in Bayern, München und Rosenheim, die seit Montag mit einer unglaublichen Flüchtlingswelle konfrontiert sind. Über soziale Medien, Twitter und Co haben sich binnen kürzester Zeit die Menschen verabredet um zu helfen. Wo man gestern noch Scham und Enttäuschung verspürt hat, angesichts der Vorkommnisse in #Freital und #Heidenau, ist man heute überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Menschen. Die Menschen zeigen eindrucksvoll, wie man mit einer besonderen Situation umgehen kann.

IMG_3560 Mein Bild des Tages – so geht man mit Herausforderungen um. (Quelle Thomas Gaulke, München)

Wer in München am Hauptbahnhof oder in Rosenheim vor Ort war, konnte es sehen und spüren zu welcher Hilfe unser Land bereit ist und man kann zurecht stolz darauf sein…

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Im Büro meines Kollegen hängt ein Kalender mit einem kleinen, roten Plastikrahmen, den ich jeden morgen um ein paar Zentimeter, auf den aktuellen Tag verschiebe. An Montagen muss ich etwas weiter schieben, weil der Rahmen die Zeit des Wochenendes nachholen muss. Der Kalender hängt nicht in meinem Büro und doch fühle ich mich für ihn verantwortlich. Weiterlesen

In gute Hände abzugeben

Ich habe eine Schublade mit Geschenken für Notfälle. Neben mehreren USB Sticks (meine Mama verschickt ihre Fotodateien gerne auf einem Stick gespeichert, mit der Post) und einem bezaubernden, gehäkelten Babymützchen (ich habe so eine Ahnung, dass ich es bald verschenken werde) ist sie mit  Amazongutscheine für die älteren Patenkinder und reichlich Schokolade bestückt. Das die Schublade auch einen Mann enthielt, wurde mir erst bewusst, als ich ihn ohne nachzudenken verschenkte. Weiterlesen

Rekonvaleszenz

Rekonvaleszenz ist ein hübsches Wort. Google und Wikipedia definieren es als eine Periode der Genesung nach Krankheiten, die besondere Schonung, gute Ernährung und Vorsicht wegen der Gefahr von Rückfällen erfordert. Krankheit wiederum wird als Störung des körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens beschrieben. Körperlich bin ich robust. Emotional eher anfällig, Weiterlesen

2X=0

Tippt man bei Google „Weihnachten ist…“ ein, lautet der erste Vorschlag „…Party für Jesus“.  Die Nonnen, die mich während meiner Schulzeit unterrichteten, hätten das vermutlich ein wenig anders formuliert.  Für mich ist Weihnachten vor allem etwas, das meine kompromisslose Seite zum Vorschein bringt.  Weiterlesen

Drei Dates im Gegenwert eines Badezimmerschrankes

Einen meiner engsten Freunde nenne ich den Besten. Nicht weil er mein bester Freund ist, obwohl er das vielleicht tatsächlich ist, sondern weil er in vielem einfach unschlagbar ist. Er weiß wie wir meine Spüle zerlegen müssen um den Siphon zu reinigen (und wieder zusammen setzen); er kennt sich mit Zeckenbissen aus und hat zu fast allem eine, meistens ziemlich kluge, Meinung, die er auch begründen kann. Weiterlesen

Spinnst Du?!?

Nur wenige Menschen dürfen mich sonntags kurz vor Mitternacht anrufen und das Gespräch mit „Spinnst du?!?“ einleiten, ohne das ich beleidigt bin und auf eine etwas freundlichere Einleitung bestehe.  Mein Exfreund gehört dazu. Es wäre auch sinnlos ihn darauf hinzuweisen, dass ich bereits geschlafen habe und er etwas freundlicher sein könnte. Ich kenne die Antwort und beschränkte mich auf ein „Warum?“ Weiterlesen