Hoppla…

Memo an mich

Vorsatz für 2017 (und folgende Jahre): Schreibe Gedankenfragemente in das Notizbuch und nicht in das Feld für einen Beitragsentwurf auf der WP Seite. Und wenn du es doch machst, dann drücke „speichern“ und nicht „veröffentlichen“. Solltest du auch das machen, dann stufe es nach dem ersten (sehr amüsanten) Kommentar wenigstens wieder zurück in den Entwurfsstatus. 

Gehe nicht in die Badewanne, ignoriere nicht das Benachrichtigungs-Piepsen und lass den Schmarrn nicht über Nacht stehen…

Interessant, dass ihr einen vier Wort Beitrag dennoch zu würdigen wusstet. 😂 Ich nehm das als liebevolles Wohlwollen freudig zur Kenntnis. 

Ein zweiter Versuch ist in Arbeit. Ich weiß nur nicht mehr genau welche Idee ich da gestern Abend eigentlich hatte….

Gefundene Sätze #27

 

I

Welche Version dieses wundervollen Liedes Sie auch immer bevorzugen mögen – ich wünsche Ihnen ein gesundes und glückliches 2017.

Lassen Sie uns auf ein weiteres gemeinsames Jahr anstoßen. Auf reales und fiktives, Wortspiele und Geschichten, Fotos und Lyrik und dem großen Rest, der sich außerhalb dieser Plattform abspielt.

Jetzt müssen Sie mich entschuldigen – ich muss ins Bett.
Ich lief eine Nacht an der Hand meiner Freunde durch den unglaublichsten Nebel, den München je gesehen hat. Stieg auf den Schuttberg um in Rauchschwaden gehüllt das erste Glas des Jahres zu trinken, bestückte meine Jacke mit Wunderkerzen-Brandlöchern, lief mir Blasen beim durch die Nacht eilen um den einen Freund noch in die Arme zu schließen, umarmte die wunderbarsten Menschen und hörte Auld lang syne so oft, dass ich es wohl nie wieder aus meinem Kopf bekommen werde. Das ist ok. Stellen Sie sich vor, ich hätte ein Lied von Helene Fischer in Kopf gepflanzt bekommen.  

Falentin nicht Walentin – Herrschaftszeiten!

Du, ich hab´s g´schafft, sagte ich gestern um viertel nach zehn und setzte mich im Schneidersitz auf den Mauervorsprung der Mariahilf Kirche, hinter der ich zur Schule gegangen bin. Der mutigste meiner Freunde lehnte vor der Kirche San Zeno in Verona und saß doch irgendwie neben mir. Ohne uns zu verabreden schaffen wir es oft, an ähnlichen Orten zu sein, wenn wir uns anrufen. Dann sitze ich am Starnberger See, während er gerade am Lago Maggiore einen Parkplatz sucht. Oder wir sitzen beide am Balkon. Ich in München und er in Genua oder Neapel. Der mutigste meiner Freunde gehört zu den Menschen, die ich anrufe, wenn ich eigentlich mit niemanden reden mag und doch einem etwas erzählen möchte. Weiterlesen

Wir sollten uns besser kennen lernen

Finden Sie nicht?

Gelegenheit hätten wir am 09.12.2016 um 19:00 Uhr im Karl-Valentin Haus in München.
Dort darf ich aus meinen Texten lesen und Sie können sehen wer hinter der großen Klappe und dem stillen Nachdenken steckt. Ich würde mich sehr freuen! Nehmen Sie mir aber bitte Hustenbonbons mit. Ich habe die Befürchtung das 60 Minuten plappern (das kann ich sehr gut) etwas anderes ist als 60 Minuten zu lesen.

Auf der Seite des Theaters Südsehen finden Sie näheres.

Ein herzliches Danke an Simone  , die mir das zutraut.

 

 

Auf dich, Sabine!

Wie fühlt sich Glück an, frage ich meine Freundin, weil mein Bauch – die Quelle des physischen Glücksgefühls – mit der Verarbeitung eines herrlich heißen und scharfen Thai Currys beschäftigt ist. Das Wein Glas klirrt leise, als sie mit dem Fingernagel dagegen tippt. Heute wie schwerer Rotwein, erkundige ich mich und sie nickt. Auch für mich schmeckt Glück heute Abend wie ein Schluck kräftiger Rotwein. Das Glück lässt sich ebenso schwer beschreiben wie einfangen. An manchen Tagen prickelt es wie Ahoi Brause an anderen Tagen legt es sich schwer und warm über die Schultern. Fast immer lässt es sich mit einem Geschmack beschreiben. Wahrscheinlich, weil ich nur aus dem Bauch heraus glücklich sein kann. Glück in den Fingerspitzen liegt mir nicht. Wenn ich glücklich bin, dann strahlt es immer aus der Körpermitte heraus. Kannst du damit etwas anfangen, Sabine ? Sabine, deren Fragen ausgedruckt in meiner Tasche liegen hat mich nach dem Glück gefragt. Jetzt wo es mir wieder einfällt, weiß ich auch warum mir meine Tasche heute so schwer vorkam. Es liegt an ihren Fragen. Fragen die man zum Jahresende stellt und Fragen die gut zu einem Glas schwerem, kräftigen Rotwein passen. Weiterlesen

Frau Grüners Knie und ein Glasengel

Die Ludmillastraße in München kennen Sie sicher nicht. Vielleicht waren Sie einmal in der Nähe, in den Isarauen oder sind auf dem Weg zum Tierpark an ihr vorbei gefahren. Eingebogen in sind Sie in die kleine Straße aber sicher nicht. Es gibt nicht viel in dieser Straße. In die Ludmillastraße geht und ging man nur, wenn man dort wohnte oder jemanden besuchen wollten. Mich zum Beispiel. Dann bog man ein und klingelte am ersten Haus an der Nummer 13 rechts bei Irsaj. Wenn es draußen kühler und die Tage kürzer wurden, dann konnte es aber sein, dass ich gar nicht Zuhause sondern im Schreibwarenladen gegenüber war. Weiterlesen

Halloween? Doch nicht heute! 

Halloween kommt mir immer etwas ungelegen. Es liegt einfach blöd. Gerade heute, passt es mir gar nicht. Früher war das egal, da gab es Halloween bei uns noch gar nicht. Da ist am 31.10. eh nicht ausgegangen, weil der darauffolgende Feiertag ein „stiller Feiertag“ ist und man nun wirklich keine zehn Mark Eintritt bezahlt hat, nur damit man miterleben konnte, dass die Musik um Mitternacht abgestellt wurde. Es kam mir also schon immer gelegen, dass der 31.10. bei uns zum Geburtstag meines Vaters erklärt wurde. Meine Großmutter hat Weitsicht bewiesen und ihren Sohn so zur Welt gebracht, dass er ein Leben lang am Tag nach seinem Geburtstag nicht in die Schule und nicht zur Arbeit musste. Noch besser wäre Ende April gewesen, dann hätte man den darauffolgenden Tag ausschlafen können und hätte sich nicht an den Gräbern die Beine in den Bauch stehen müssen. Vermutlich haben ihr die wenigen Hafturlaube meines Großvaters einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mein Vater wurde Ende Oktober geboren und daran ändert auch Halloween nichts. Weiterlesen