Paprika Edelsüß

Der, der ab und zu mit einer Flasche Wein vor meiner Türe steht, teilt mir mit, dass er in näherer Zukunft nicht bei mir einziehen wird. Eine Information die mich etwas irrtiert, da ich ihn meines Wissens weder aktuell, noch in ferner Vergangenheit darum gebeten habe. Auf keinen Fall wiederholt er und ich bin mir nicht sicher ob diese plötzliche Eingebung etwas mit mir oder dem Gewürzdöschen in seinen Händen zu tun hat. Letzters betrachtet er schon eine Weile und weil ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, was Paprika Edelsüß verbrochen haben könnte, entscheide ich mich, bis auf weiteres beleidigt zu sein. Man teilt schließlich niemanden ungefragt mit, dass man ein räumliches Zusammenleben konsequent ausschließt. April 2019, sagt der Mann, der nicht bei mir einziehen möchte, und weil ich beleidigt immer wortkarg werde, ignoriere ich diese vermeintliche Begründung, indem ich weiter meine Gewürze ins Regal sortiere. Was auch immer im April 2019 vorgefallen sein mag – es sollte längst verjährt sein.

Wann haben sie zum letzten Mal absolut alles aus ihrer Küche geräumt? Meine Küche war vermutlich am Tag meines Einzugs, das letzte Mal so leer wie heute. Ich musste sie ausräumen, als wegen eines Wasserschadens der Maler kam. Selbstverständlich inklusive dem Inhalt der Hängeschränke die abmontiert wurden. All das steht jetzt in meinem Wohnzimmer drapiert, um den kleinen freien Fleck, an dem ich im Home-Office arbeite. Um mich herum stehen selbstverständlich nicht nur ein paar Gläser, Tassen und Teller. Nein, auch der Inhalt meines Gewürzregales, Küchengeräte, Gummiringe, Kaffeekannen, die Sachen aus der Krimskramsschublade… Es ist ein einziges Chaos.
Nur ich bin die Ruhe selbst. Jedes Jahr im Advent beginnt für mich die stade Zeit. Wo immer es mir möglich ist, halte ich mir den vorweihnachtlichen Wahnsinn vom Leib und mache es mir gemütlich. Zum Beispiel mit Kerzen. Mit Kerzen ist alles gleich viel gemütlicher. Auch der Inhalt einer Küche, der im Wohnzimmer verteilt ist. Mein Freund sieht das anders. Ihm reicht der kleine Platz am Tisch nicht, um dort ebenfalls zu arbeiten. Wenn man es genau nimmt, hat er auch keinen Platz und muss das Notebook auf dem Schoß balancieren, weil ich es angesichts der völlig leeren Küche, für eine gute Idee gehalten habe, die frisch geputze Arbeitsfläche dazu zu nuzten um in der Mittagspause, schnell ein paar Plätzchen zu backen. Die stehen jetzt zum Auskühlen auf den Tupper- und zwischen den Gewürzdosen und vor seiner Nase.

Stopp! Ich halte ihn zurück, als er sich auf das Sofa setzen möchte. Das ist feucht, weil ich ein Pflegemittel aufgetragen habe, das 24 Stunden lang einwirken muss. Laut dem Verkäufer vom Stand am Christkindlmarkt imprägniert das Spray die Polster so gut, dass ich mir um künftige Rotweinflecken keine Sorgen machen muss. Der Mann, der mit seinem Laptop in der Hand unschlüssig in meinem Wohnzimmer steht, bezweifelt das und flucht, weil er keine Hand für sein klingelndes Telefon frei hat. Als er in Richtung Schlafzimmer geht, versperre ich ihm den Weg. Nicht, weil er da nicht rein darf – er kennt es bereits recht gut. Nein, nur weil da gerade keine Sitzgelegenheit ist. Ich habe die Matraze an die Wand gelehnt, um den Lattenrost abzustauben und bei der Gelegenheit auch endlich mal feucht abzuwischen. Habe ich ehrlich gesagt in den letzten 15 Jahren nicht gemacht, aber im Advent lasse ich es gerne etwas ruhiger angehen und komme auf solche Ideen. Der, der nicht einziehen will, bald aber mit seinem Rotwein auf dem Sofa kleckern darf, ist genervt und erkundigt sich, warum ich ihm dann angeboten habe, bei mir zu arbeiten. Also entschuldigung…der Mann ist Arzt. Ich kann mir nicht vorstellen was er ausserhalb der Klinik großartig machen kann. Da ich das vermutlich mittlerweile aber eigentlich wissen müsste, frage ich lieber nicht nach.

Bevor ich ihn vorwarnen kann steuert er auf das Bad zu und lässt mich Sekunden später wissen, dass ich einen kompletten Dachschaden habe. Incurable. Den Zusatz verstehe ich auch ohne Medizinstudium und bin jetzt wirklich beleidigt. Die halbe Nacht habe ich damit verbracht, alten Mörtel zwischen den Fliesen rauszukratzen, anschließend Boden und Wände fett- und staubfrei zu bekommen, um die Zwischenräume dann neu zu verfugen. Natürlich hätte ich der Zeitangabe – insbesondere denen der Trockung – etwas skeptischer gegenüber stehen können, aber es wird. Die Querfugen passen schon. Die Längsfugen kann ich halt erst machen, wenn der Scheiß in den Querfugen ganz trocken ist. Und in der Zwischenzeit stehen meine Badschränke in der Badewanne und deren Inhalt auf der Waschmaschine und…ok, das ist wirklich etwas unpraktisch…auf dem Klodeckel.

Der, der ab und zu mit einer Flasche Wein vor meiner Türe steht sieht mich drei Atemzüge lang an bevor er seine Jacke nimmt und mich wissen lässt, wie froh er ist, eine eigene Wohnung zu haben. Jetzt bin ich nicht mehr beleidigt, sondern sauer und frage ihn ob er das schon seit April 2019 so sieht oder was er mir vorhin damit sagen wollte. Er nimmt mich, schiebt mich zum Wohnzimmertisch und hält mir Paprika Edelsüß vors Gesicht. Seit über vier Jahren abgelaufen, sagt er. Und dass er so nicht leben kann. Und ich nicht, motze ich zurück, mit einem, der nicht wissen würde, dass man Paprika Edelsüß doch eh nie benutzen würde. Ich schiebe ihn zur Tür und rufe ihm hinterher: „Solltest du jemals hier einziehen, schmeisse ich dich gleich wieder raus! Du bringst meine Weihnachtsruhe aus dem Gleichgewicht.“

Ob ich Asyl brauche, fragt er zwei Stunden später via WhatsApp. Ja, schreibe ich und mache das Licht im Bad aus. Beim Verspachteln der Längsfugen ist die Hälfte des Mörtels der Querfugen wieder rausgebröckelt und der Badezimmerschrank ist in der Badewanne umgekippt.

44 Gedanken zu “Paprika Edelsüß

  1. Deshalb füllt man idealerweise das Zeug, in Tüten gekauft, in Gläschen, die keinerlei Information über eh zu vernachlässigende Mindest(!)haltbarkeitsdaten aufweisen und meist nicht einmal noch eine lesbare Kennzeichnung des Inhalts. Macht die Speisenbereitung gleich viel spannender.

    Gefällt 2 Personen

      1. Das ist nur so eine küchenferne Sterilisationsmentalität, im OP verdorben. Man lehre den (gelegentlich Wein bringenden) Besicher für den bescheidenen Anfang die gängigen Lehrsätze, die drei – Sekunden – Regel oder „steril bleibt steril, auch wenn es auf den Boden fiel!“
        Das (fast) einzige, bei dem ich zustimmen würde, wäre das rasche Entsorgen von sich wöbenden Konservendosen. Die Verkostung derselben ist nur im Rahmen von Beauty -Behandlungen gestattet (könnte die Letzte sein),; heißt in anderem Zusammenhang, ich fürchte, da geht es um Sparsamkeit, auch Schwäbisch Roulette (da dieses Teufelszeug, die Hinterlassenschaften von Clostridium botulinum, die Tücke besitzen und in einer Scheibe Schinkenwurst gern mal eine tödliche Portion ablagerten, in der nächsten nichts…)

        Gefällt 1 Person

      2. Von gärenden Konservendosen und nicht knackenden Einmachgläsern lasse ich die Finger.
        Eine Restwahrscheinlichkeit des botulinum bleibt beim Einkochen. Ich mache es trotzdem. Das Riskio scheint überschaubar zu sein. Aber ich bin pinglig. Manches lieber doppelt im Einkochtopf erhitzen und so sauber wie beim Einkochen ist es in meiner Küche sonst selten.
        Die drei Sekunden regel gilt. – Außer an Bahnhöfen. Sagt mein Bauchgefühl 😉

        Like

    1. Der darf dir auch leid tun ;).
      Ich bin eigentlich nicht besonder chaotisch. Vor Feiertagen und Jahreswechseln laufe ich aber auf Hochtouren und verfluche mich am Ende selbst. Wobei…das Bad sieht jetzt wirklich besser aus!

      Gefällt 1 Person

  2. ach, dujeh, haltbarkeitsdaten auf gewürzen …
    nach meiner erfahrung würzen sie oder würzen eben nicht (mehr). mehr ist da nicht. mir ist kein gewürz bekannt, dass einen überlagert tötet oder so. wenn er älter wäre, dein bekannter, wüsste er, dass man beim kochen eh kein brille aufhat, mit der man das mhd lesen könnte, weil die beschlägt, sobald man in den topf schaut.
    für den rest: man könnte ja sinnieren, dass bei einer bekanntschaft, die mindestens seit 2019 andauert, andere faktoren als haltbarkeit thematisch im raum stehen. dein chaos sollte ihm inzwischen nicht völlig unbekannt sein.

    Gefällt 2 Personen

    1. Wir sind beide gerade in dem Alter, in dem wir Brillen nach oben schieben müssen oder Kontaktlinsen verfluchen, wenn wir Kleingedrucktes lesen wollen. Phase zwei – die Lesebrille kommt vermutlich in Kürze.
      Potentiell tödliche Zutaten nutze ich nicht und kann es so gelassen sehen, wie du schreibst….es würzt oder eben nicht mehr.
      Und ja, ich fürchte wir kennen uns so gut, dass wir beide unsere eigenen Wohnungen sehr schätzen.
      Liebe Grüße

      Like

  3. OMG!
    Danke für diesen wirklich unglaublich witzigen, lustigen, erheiternden Beitrag zum Thema „Stade Zeit – Zeit zum Heimwerken“! Ich musste sehr lange sehr laut lachen, doch zum Glück herrscht hier selten adventliche Stille…

    Ja, was macht so ein ärztliches Wesen ausserhalb der Klinik? Mindestens einer hätte dir zugestimmt und dir versichert: Gar nichts, weil man ja eigentlich gar nie aus der Klinik rauskommt. Der Rest hätte vermutlich tief geseufzt und angefangen, vom Nichtstun zu träumen. Jedenfalls in meiner Erinnerung.
    Paprika Edelsüss ist tatsächlich fast eher schmückendes Beiwerk in jedem Gewürzregal, aber wehe man wirft es weg – zehn Minuten später bräuchte man es unbedingt, in der Regel für ein Rezept, das man nie wieder hervorholt. Davon verstehen weinflaschentragende Männer natürlich nichts…

    Wie auch immer, du weisst bestimmt, dass mein Herz dir gehört, mein ganzes Mitgefühl aber dem Weinflaschenmann. Sehr lieb von ihm, hat er dir eine vorweihnachtliche Zuflucht angeboten – und hoffentlich habt ihr es euch mit Kerzen und Keksen nicht allzu gemütlich bei ihm gemacht! Du weisst ja, Herberge ist um diese Jahreszeit schwer zu finden, vor allem eine, wo nichts bröckelt oder trocknen muss und man sich tatsächlich hinsetzen oder -legen kann.

    Liebe Grüsse in dein Exil oder in dein frisch renoviertes Heim von mir und meinem Paprika Edelsüss (MHD: 07/2024*)!
    Eva

    *Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Zu meiner Verteidigung sei angemerkt, dass ich keine Zeit für stade Zeit habe.

    Gefällt 2 Personen

    1. Liebe Eva, deine Grüße erreichen mich in einer Wohnung mit top Fliesenfugen (ok, die an der Wand an der Armatur sind noch nicht ganz ok, aber selbst ich erkenne den falschen Moment um das jetzt auch noch vor den Feiertagen in Angriff zu nehmen). Schön, dass du lachen konntest. Wir auch. Denn ich habe mir das tatsächlich nicht ausgedacht. Ich bin eine faule Autorin und schreibe meist nur das auf, was wirklich passiert. Mitgefühl mit meinem nächsten Umfeld ist also angebracht ;).
      Mittlerweile habe ich neues Paprika Edelsüss gekauft. Weil es genauso ist wie du sagst…sobald man es nicht mehr hat, braucht man es.

      LIebe Grüße zu dir
      Mitzi

      Like

      1. Es heisst doch, man soll über das schreiben, was man weiss – und du weisst am besten, wie dringend die Fugen eine Auffrischung nötig hatten. Ausserdem stellt man sich kein brandneues Paprika Edelsüss in eine schlecht verfugte Wohnung, sofern man Stil hat, und den hast du ganz bestimmt. Den einzigartigen Mitzi-Irsaj-Stil. Das weiss der Mann mit der Weinflasche im Grunde seines Herzens offenbar zu schätzen, und so kann Weihnachten kommen, mit dem Kind in der Krippe und der Weinflasche auf dem fleckenabweisenden Sofa und allerhöchstens einer stimmungsvollen Kerze auf dem Klodeckel!

        Fröhliche Vorfeiertage aus der gerade mal sehr sonnigen Schweiz
        Eva

        Gefällt 1 Person

      2. Du verstehst mich 🙂
        Ich kann mir recht sicher sein, dass der Mann mit dem Wein, längst abgehauen wäre, wenn es ihm zu viel ist. Da ist er konsequent.
        Oder er hat mittlerweile aufgegeben….
        Schönen Weihnachtsendspurt. Heute regnet es hier, aber wenn die Sonne rauskommt, riecht es fast nach Frühling. Mit weißen Weihnachten wird es nichts, aber daran haben wir uns ja leider schon gewöhnt.

        Liebe Grüße

        Like

  4. Da ich mit meinem Tagewerk zu Ende bin, hatte ich nach dem ersten Absatz die Absicht, dich wegen der gesamten Arbeit und wegen des Stresses zu bedauern – doch dann las ich weiter und meine Sympathie ging immer stärker zu dem über, der ab und an mit einer Flasche Wein vor deiner Tür steht. Ich würde in dieser Situation nur sagen: „Einen kleinen Knall hast du nicht!“ und würde auch gehen.
    Hahaha – du kommst auf Vorweihnachtsideen!

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Clara, er kann sämtliche Sympathie und Mitgefühl gebrauchen. Ich mache es ihm und meinem Umfeld manchmal wirklich nicht leicht. Dafür habe ich jetzt einen schönen Badboden – der kommt ja auch allen zugute. ;).
      Liebe Grüße zu dir.

      Like

  5. Herzlich lachen musste ich, liebe Mitzi. 😄 Zum Glück wohnt ihr nicht zusammen. Wie würdest du sonst in der staden Zeit renovieren, wenn dir ständig jemand vor die Füße läuft? Ich hoffe, das mit den Fliesen löst sich in Wohlgefallen auf und viele, liebe Grüße, Eva

    Gefällt 1 Person

    1. Ich kann vermelden, dass die Bodenfliesen bereits wieder betretbar und richtig gut gelungen sind. Man kann die Toilette also wieder benutzen ohne den Deckel vorher abzuräumen. Weihnachten kann kommen ;).
      Von allen weiteren Projekten lasse ich erst mal die Finger. Man darf die Geduld seines nächsten Umfelds nicht überstrapazieren.
      Liebe Grüße
      Mitzi

      Gefällt 1 Person

      1. Das hört sich nach einem wahrhaftigen Erfolg an, liebe Mitzi. Dann steht einem gelungenen Weihnachtsfest sprichwörtlich nichts mehr im Wege. Und nächstes Jahr wartet sicher wieder ein Heimwerker/Projekt auf dich. Liebe Grüße und frohe Festtage, Eva

        Gefällt 1 Person

  6. Liebe Mitzi,
    ich bin ebenso stade und besinnlich drauf. Mich bringt weder mein Job (mit 400% mehr Aufgabengebieten) oder der Umzug und das Renovieren aus meiner Mitte. Und dabei ziehe nicht bei jemandem ein, den ich lange kenne, geschweige denn trinkt er Wein…nein, ich musste Ende August nachts unbedingt seinen Pool „testen“. Und klar, wenn Du hier nachts nackicht in nen Pool springst, gehört er Dir. Der Kerl und der Pool 😉. Am Wochenende haben wir endlich „mein“ Schlafzimmer fertig bekommen – und jetzt wäre ich „nur“ noch ans putzen und Unmengen an herumstehenden Kisten ausräumen gegangen. Schließlich kommen die Kinder samt Partner am Wochenende. Und was macht der Kerl hier heute? Treppenhaus mit Decke streichen- bis ihm die Farbe ausging 😂😂😂. Ich war währenddessen am homeofficen, die Ruhe selbst (na gut, er hat mich wenigstens nicht vom Arbeiten abgehalten – winwin würd ich sagen). Und wenn die Kinder auf ne Baustelle kommen, was soll’s, Platz für Kerzen ist überall 😍🕯️. Schöne Feiertage wünsch ich Dir🎄🎅🏻, …ach ja und der (Treppen)-Flur musste natürlich gemacht werden, weil das Laminat dort neu ist, und das musste neu, weil die Türen aufbereitet sind, die aufbereitet sind, weil der Boden in den Zimmern neu gegossen/angeglichen wurde, der musste… neverending Story 😉

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Greeny, absolut richtig. Ein Pool (plus Kerl) geht eindeutig in den eigenen Besitz über, nachdem er nackig und nachts „getestet“ wurde. Das ist nur konsequent.
      So konsequent wie die Renovierungsarbeiten kurz vor den Feiertagen. 🙂 So wie das klingt habt ihr da im nächsten Jahr eh noch reichlich zu tun. Aber…wenn nicht in dieser ruhigen Zeit, wann dann? 😉
      Ich bin sehr erleichtert, dass nicht nur ich im Renovierungschaos festhänge (und dabei völlig ruhig und entspannt bin), sondern es noch andere gibt, die mich in den Schatten stellen.
      Am besten gefällt mir dein Satz „Platz für Kerzen ist überall“….wenn man mit den richtigen Leuten zusammen ist, braucht es nicht viel mehr.
      Ich wünsche dir schöne Feiertage und alles gute für das neue Zuhause.
      Ganz liebe Grüße
      Mitzi

      Gefällt 1 Person

  7. Liebe Mitzi,
    mit meinen beiden linken Händen komme ich zum Glück ganzjährig nicht auf die Idee, das zu verrichten, was du verrichtest.
    Der Weihnachtsmodus beginnt bei mir, sobald die ersten Lebkuchen in den Regalen stehen. Also, Ende August… 😉

    Gefällt 1 Person

    1. Das ist konsequent. Und schön, weil man dann direkt nach Sylvester schon gleich in die Osterstimmung umschwenken kann. Oder – ohne extra Stimmung – Osterhasen naschen kann. 🙂

      Like

  8. Ein wunderbarer Text, liebe Mitzi! Glücklicherweise habe ich Platz genug, gemütlich zu sitzen, indem ich dir schreibe. Deine Vorstellung von Adventsruhe in der „staden Zeit“ ist so ausgesprochen erheiternd für mich. Hoffentlich kriegst du bis Heiligabend alles geregelt. Der Einwand deines Freundes zum Edelsüß Paprika ließ mich nachsehen in meinem Gewürzregal. Es geht ja um „Mindestens haltbar bis…“ Die Grenze nach oben ist offen. 😉

    Gefällt 1 Person

    1. Lieber Jules, zunächst schöne Weihnachten. Meine Eltern brachten mir eine Karte mit, die ich nicht hier beantworten werde. Sie hat mich gefreut!
      Ich habe von Weihnachten noch alles hinbekommen und die letzten Tage in aller Ruhe genossen. Heute ist mein Tisch (abgesehen von Kerzen und Büchern) wieder leer und ich genieße die ruhigen Stunden bevor es ab heute Abend mit der Familie weiter geht.
      Und ja….mindestens ist ein Wort das man ruhig großzügig auslegen kann 😉

      Gefällt 1 Person

  9. Vor ein paar Jahren habe ich das edelsüße Paprika in die Büchse mit dem scharfen Paprika geschüttet und dann längere Zeit von der Mischung gelebt. Jetzt gibt es nur noch scharfes, das edelsüße bringt doch kaum etwas (jedenfalls nicht für meine auf Schärfe trainierten Geschmacksknospen). Frohe Weihnachten, und ich hoffe, der Kerl mit dem Wein hat sich inzwischen wieder eingekriegt.

    Gefällt 1 Person

  10. Diese Erzählung erinnert mich an meine liebste Freundin, bei der es auch stets aussah, als hätte eine Bombe eingeschlagen. In jedem Raum mindestens ein angefangenes Projekt, das monate- wenn nicht jahrelang brachlag.
    Paprika edelsüß benutze ich übrigens recht häufig, scharfes hab ich gar nicht da und vermisse es auch nicht. Haltbar bis Ende 2027.

    Gefällt 1 Person

    1. Jetzt wo ich kein Paprika Edelsüß mehr habe, werde ich es bestimmt recht bald brauchen ;):
      Zu meiner Ehrenrettung kann ich berichten, dass die Projekt noch alle vor Weihnachten fertig gestellt wurde. Ich hätte sonst vermutlich umziehen müssen.

      Gefällt 1 Person

Hinterlasse eine Antwort zu Greeny Antwort abbrechen