Alltag VI – Giesinger Traumwohnung

Lage, Lage, Lage – im Immobilien Jargon noch immer eines der Verkaufsargumente schlecht hin. Auch bei meiner Wohnung könnte man mit der Lage punkten. Ich könnte Ihnen jetzt viele Argumente nennen, die für mein Viertel, mein Haus und ganz besonders meine Wohnung im zweiten Stock des Vorderhauses sprechen. Die Lage, die Nachbarschaft, die wunderbare Ausrichtung der beiden Balkone die ganztägig abwechselnd Schatten und Sonne spenden und nicht zuletzt die fantastische Hellhörigkeit, die ein intensives Studium der Mitbewohner ermöglicht. Erstaunlicher Weise gilt meine Wohnung im Freundes- und Bekanntenkreis dennoch meist nicht als Kleinod. Obwohl ich es bedaure, dass viele meiner Freunde ihren Reiz nicht sofort erkennen, muss ich zugeben, dass meine vier Wände vielleicht ein kleines, ein ganz kleines bisschen nicht den gängigen Vorstellungen einer Traumwohnung entsprechen.  Weiterlesen

Bus Freunde

Freundschaft bezeichnet ein auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis von Menschen zueinander, das sich durch Sympatie und Vertrauen auszeichnet. Schreibt Wikipedia, das meistens Recht hat und weiter, dass Freundschaften eine herausragende Bedeutung für Menschen haben. Das Online-Lexikon denkt dabei vermutlich nicht unbedingt an die kurzen, alltäglichen Begegnungen in Bus und Bahn. Das kann es auch nicht, es kennt ja Torben nicht. Etwas, das es sicher bedauern würde, wenn es denn ein Bewusstsein hätte. Weiterlesen

1. April

Der 1. April und ich, das ist wie Fasching und ich. Beides funktioniert nicht. Die Freude am Fasching ist mir abhanden gekommen, als meine Mutter mich im „Ungarische Prinzessin“ Kostüm in den Kindergarten schickte und mich alle für eine oberbayerische Stallmagd hielten. Der 1. April hat eine Weile Spaß gemacht. Im Alter von drei bis acht konnte ich meinen Vater an diesen Tagen quer durch das Viertel jagen und behaupten, irgendjemand benötigt seine Hilfe. Klappte immer. Zumindest erzählte man mir das als Kind. Heute vermute ich, dass mein Vater in aller Ruhe irgendwo ein Bier trank und später seine Tochter aus lauter Gutmütigkeit zum gelungenen Aprilscherz gratulierte. Später wurde ich kreativer und in manchen Jahren war es ganz lustig. Ich bin schnell zu amüsieren und lache wirklich gerne über meine eigenen Witze. Die anderen meistens nicht. Vorbei war es mit den Aprilscherzen als ich meiner Mutter und meinem damaligen Freund erzählte ich sei schwanger. Damals lebte ich in Italien, hatte mein Studium noch nicht abgeschlossen und war so pleite, dass ich mir sicher war, dass beide erst aus den Wolken und dann, wenn ich das erlösende „April, April“ rufen würde – der eine live, die andere fernmündlich – mir um den Hals fallen würden, . Leider verschätzte ich mich ganz gewaltig. Mein Hals, war für meinen Freund zwar durchaus von Interesse, aber eher um ihn mir umzudrehen. Vor lauter Schreck provozierte er einen Auffahrunfall und mein Lachen trug nicht zur Deeskalation bei. Meine Mutter dagegen war so enttäuscht und traurig, dass ich mir schwor, sie nie wieder in den April zu schicken. Schließlich ist es einer Mama sehr hoch anzurechnen, wenn sie nur den Bruchteil einer Sekunde zögert und dann sofort und ohne Zweifel versichert, dass alles wundervoll werden wird und ich auf sie zählen könnte. Seit dem findet der 1. April ohne mich statt. Weiterlesen

Uno heißt in München nicht eins

Wie Sie wissen, wohne ich alleine. Bei mir geht es deshalb zu wie in einem Taubenschlag. Es ist ein einziges Kommen und Gehen, weil ja Besucher und Gäste ja nicht bleiben, sondern beständig ankommen und wieder gehen. Seit ich alleine wohne, ist die Tür zu meinem Badezimmer oft verschlossen, und wenn ich an klopfe dann heißt es ein halbes Stündchen, bis das Wasser in der Wanne kalt ist, habe ich noch zu warten. Mein Kühlschrank ist meist leer gefressen, und meine Wohnungsschlüssel oder meine Handtasche, liegen selten an der Stelle, an der ich sie beim Betreten meiner Wohnung hinterlassen habe. Früher läutete es oft an der Türe, aber seit mein Drittschlüssel verschwunden ist, dreht er sich oft im Schloss und mein Telefon wird abgenommen, bevor ich rangehen kann. So ist das, wenn man unverheiratet ist und keine Kinder hat. Dann ist man wirklich selten alleine und die Wohnung für die man Miete bezahlt gehört einem nicht wirklich, weil Partner, Familie und Nachbarn sich sorgen, man könne sich einsam fühlen. Weiterlesen

Fernruf

Das Schild muss alt sein. Älter als 26 Jahre ganz sicher, denn die Adresse ist noch mit „8000 München 40“ angegeben und an diese Postleitzahl erinnert sich nur der, der 1993 schon Briefe verschickt und die Umstellung auf die fünfstelligen Ortszahlen miterlebt hat. Wahrscheinlich ist das Schild aber um einiges älter. Der Firmeninhaber wäre ja blöd, wenn er ein Metallschilder für die Ewigkeit angebracht hätte, und schon ahnen konnte, dass die Adresse so bald nicht mehr stimmt. Es muss auch älter sein, weil anstelle des Telefons, der Fernruf angegeben ist. Natürlich weiß ich, dass das eine den anderen sprachlich nur abgelöst hat, aber fremd klingt es dennoch. Wann, frage ich deshalb den, der es wissen muss. Mitte der Achtziger sagt er schmunzelnd und sofort habe ich den Geruch derer, die das Schild abgebracht haben, in der Nase. Mitte der Achziger roch ich ihn jeden Abend und mag ihn noch heute. Metallspäne riechen fein und vermischen sie sich mit schwerem Baumwollstoff und einer grobkörnigen Handwaschpaste, dann riechen sie nach Kindheit und Heimat. Auch wenn schon damals niemand mehr von Fernrufnummern sprach. Von der Firma Niedermaier schon. Und das auch heute noch. 

Es ist so gut wie unmöglich mit meinem Vater durch München zu gehen, ohne an einem Ladenlokal vorbei zu kommen, in dem er im Laufe seines Lebens gearbeitet hat. Nicht nur München – ganz Bayern ist übersät mit den Stationen seiner beruflichen Laufbahn. Ein Schlosser auf Montage kommt rum und die Tochter freut es. Ich gehöre zu jenen Töchtern, die unglaublich stolz auf ihren Vater sind (am Rande…auf meine großartige Mami auch. Aber sie mag es nicht, wenn ich über sie schreibe und ich versuche mich weitestgehend daran zu halten). Das war ich schon immer. Penetrant stolz. Als Grundschülerin erzählte ich jedem, dass mein Vater für die Scheiben des Affenhauses verantwortlich war. Das war er wirklich, denn im Auftrag der kleinen Firma für die er arbeitete, hatte er die Metallrahmen eingesetzt. Und wann immer ich mit Freunden, Verwandten und Schulkameraden die Gorillas und Schimpansen besuchte, wies ich auf die Scheiben meines Vaters hin. Ich mache das immer noch, nur belasse ich es heute bei den Metallrahmen – früher erzählte ich noch eine hochdramatische Geschichte über einen mutigen, zufällig mit mir verwandten Schlosser und einen wilden Gorilla. Möglich, dass die sich nicht ganz so zugetragen hat. Vielleicht auch nicht einmal annähernd, aber die Rahmen, die waren von ihm und die waren toll. Die Rahmen an sich sind es gar nicht. Auch nicht die Schlösser, die Geländer und die Beschläge. Es sind die kleinen Geschichten, die hinter ihnen verborgen liegen und die ich noch immer unheimlich gerne höre, wenn ich mit meinem Vater durch die Stadt laufe. Er braucht keinen wilden Gorilla zu erfinden, um mein Interesse zu wecken. Mir reicht es, die Stadt durch seine Arbeitsstätten besser kennen zu lernen und freue mich mit ihm, wenn es einige der kleinen Einzelhandelsgeschäfte oder auch das Kino am Sendlinger Tor (klar, da hat er auch gearbeitet. Ich sag doch….Papa war überall und kennt alles) bis ins Heute geschafft haben. 

Ich würde Ihnen gerne erzählen was er wo gemacht hat, traue mich aber nicht, denn wenn einer von Ihnen Ahnung vom Handwerk hat oder mein Vater diesen Artikel liest, dann kommt schnell raus, dass ich allen Erzählungen zum Trotz keine Ahnung vom Metallbau habe. Gerne würde ich Ihnen auch all die Anekdoten erzählen, von denen meine Vater beim Spazieren durch die Stadt berichtet, aber auch hier scheitere ich. Er kann es so viel besser und täte ich es, wäre es doch nur ein müder Abklatsch. Damit Sie aber auch ein wenig vom besten Schlosser Münchens profitieren, ein kleiner Tipp. Bei vielen Wohnungstüren ist es besser den Schlüssel nur einmal rum zu drehen. Der Zylinder schiebt sich beim zweiten Drehen zwar tiefer in den Türrahmen, ein Großteil der Schlösser verliert dabei aber an Stabilität. Klingt logisch, oder? Sie sollten aber vorsichtshalber im Kleingedrucken Ihrer Hausrat-Versicherung nachlesen, ob der Vertragspartner das auch so sieht. Aber selbst wenn, wenn Sie mich fragen, dann hat ein Schlosser deutlich mehr Ahnung, als ein Versicherungskaufmann. Dennoch….ich will ja nicht schuld sein und vielleicht gibt es Ausnahmeschlösser bei denen das nicht so ist. Wenn Sie in München wohnen, können Sie mir auch einfach Ihre Adresse mailen und ich frag nach – via Fernruf. Mein Vater kennt Ihren Wohnblock und dessen Schlösser ganz bestimmt. 

Viele Grüße von Mitzi (8000 München 90 / Fernruf auf Anfrage)

 

Kleben statt reden U-Bahn Gedanken

Das wird nicht funktionieren, möchte man ihr sagen und weiß, dass es sinnlos ist, weil die, die da steht, bereits verloren hat. Wenn sich eine, direkt vor der S-Bahn Tür stehen, erst aus dem Mantel schlüpft, sich dann den Schal vom Hals wickelt, beides zu einem Häufchen zu ihren Füßen drapiert und dann beginnt ein Buch der Dicke und Schwere von „Krieg und Frieden“ zu lesen, dann weiß man als erprobter MVG Fahrgast, dass das spätestens an der nächsten Haltestelle gehörig schief gehen wird. Morgens um sieben zwischen Isartor und Marienplatz ist es das selbe wie sich bäuchlings auf dem Boden vor die einzige funktioniere Rolltreppe zu legen. Kann man machen, ist aber keine gute Idee. Der lesenden Frau, fiel am Marienplatz das Buch aus der Hand, als sich 42 Pendler an ihr vorbei schoben; ihr Schal verfing sich am Stachus in den Rädern eines Kinderwagens und am Hauptbahnhof wurde sie von der aussteigenden Masse, samt Kleiderhaufen einfach aus der S-Bahn geschoben. Vielleicht ganz gut so, ihre Nerven lagen eh schon blank und spätestens an der Hackerbrücke hätte sie zu Brüllen begonnen. Das sah man schon an der pulsierenden Ader an ihrem schalfreien Hals. Weiterlesen

Winterproblem

Jedes Jahr, wenn der warme, goldene Herbst, zum grauen, kalten Herbst wird, bin ich heilfroh, kein Auto zu besitzen. Gestresste Kollegen, die verzweifelt versuchen, beim ersten Schneefall auf die Schnelle einen Werkstatttermin zum Reifenwechseln zu bekommen, schaue ich mitleidig an. Auch jene, die es versäumt haben, sich für den Winter einen Tiefgaragenstellplatz zu besorgen, dürfen sich bei mir im Büro ausweinen. Gerne schenke ich beruhigenden Kamillentee aus und stelle denen, die morgens die Windschutzscheibe abkratzen mussten, Handcreme auf den Schreibtisch. Bei all der Jammerei bin ich sehr geduldig und habe ein offenes Ohr. Der Winter kommt, wie jedes Jahr überraschend. Man könnte meinen, dass man in Bayern im Laufe der Jahre ein Gefühl dafür bekommen hätte, dass er meistens direkt nach dem Herbst kommt, stellt aber fest, dass Frost und Schnee einen immer wieder aufs Neue überraschen. Nicht auszudenken, wenn man sich auf die Kälte zu früh vorbereitet und dann wie ein Depp mit Handschuhen morgens vor einem Auto mit Winterreifen stehen würde. So weit lassen wir es nicht kommen. Die Bayern stehen am ersten richtig kalten Tag grundsätzlich mit leichter Jacke vor ihrem Auto und fragen sich wie der Winter so schnell, fast über Nacht, kommen konnte. Und dann, erst dann, kümmert man sich um Werkstatttermine und Tiefgaragenstellplätze. Oder, wie meine Nachbarn und ich, um Balkon und Heizung. Weiterlesen

Ran an den Speck U-Bahn Gedanken

Wir sind zu fett. Sie vielleicht nicht, aber die Deutschen in ihrer Gesamtheit. Wir sind zu mopsig und das ist ein Problem. Eines, das Politik und Krankenkassen seit Jahren in den Griff zu bekommen versuchen. Erfolglos, wenn ich mir die Hinterteile meiner Sitznachbarn im Bus so anschaue. Kein Wunder also, dass man sich prominente Unterstützung sucht. Nachdem Heidi Klum kläglich versagte und ihr Engagement nur zu Frustessen oder Suzidversuchen minderjähriger Mädchen führte, versucht man es nun mit einem etwas seriöseren Partner und hat die Deutschen Bahn auf den Speck der Bürger ansetzt. Die kennen sich mit schweren Fällen aus und haben versprochen künftig Gitter an den Gleisen anzubringen und so pünktlich zu sein, dass Fressattacken aus Langeweile der Vergangenheit angehören. Ein erster Feldversuch wird seit Freitag am Münchner S-Bahnhof Harras durchgeführt. Weiterlesen

Spätsommer

Ich mag den Spätsommer. Er erinnert einen so schön an die Wärme und die Sonne des Sommers. Vor einer Woche erst stand ich mit nackten Beinen im Meer, daran denke ich an der Bushaltestelle vor meinem Haus sitzend. Das Meer war so warm, dass es meine Mückenstiche kaum kühlte. Es war Spätsommer warm. Eine Wärme von der man ahnt, dass in ihr ein langer, heißer Sommer gespeichert ist. Das ist noch nicht lange her. Gerade einmal eine Woche und einer der Stiche juckt noch immer. Ich kann ihn sehen und erinnere mich an den Sommer, weil Mücken und Sommer zusammen gehören. Das eine gibt es nicht ohne das andere. Die Haut an meinen Füßen ist noch braun. Auch das gehört zum Sommer. Selbst jetzt wo es um 04:50 Uhr an einer Bushaltestelle noch stockdunkel ist, sehe ich wie hübsch sommerliche meine Beine noch immer aussehen. Überhaupt meine Beine…in diesem Kleidchen sind sie ganz nett anzusehen. Ich hatte es in Italien dabei. Ein Sommerkleid, das ich gut gebrauchen konnte, doch nicht anhatte und jetzt trage bevor ich es in die Reinigung gebe. Ein hübsches Flatterkleid in dem man nie ins Schwitzen gerät, was einem ja auch im Spätsommer passieren kann. Noch schöner aber ist der Perlmuttfarbene Nagellack. Der hält seit zwei Wochen und sah besonders hübsch auf den Strandbildern aus, aber auch jetzt, hier im kalten Neonlicht der Straßenbeleuchtung schimmert er ganz reizend. Eine schöne Sommerfarbe denke ich mir und wackle mit den Zehen. Das muss ich auch. Mit den Zehen in der Luft wackeln. Auf den Boden kann ich meine Füße nicht stellen. Ich trage offene Sandalen mit einer hauchdünnen Ledersohle und das Thermometer hat eben laue drei Grad angezeigt. Wenn ich die Füße auf den Boden stelle, dann frieren sie fest. Ich lasse sie lieber baumeln solange es geht. Nicht mehr lange, denn mein Hintern friert gerade am Metallgitter des Bushaltestellensitztes fest, weil mein Sommerflatterkleid einem Münchner Spätsommermorgen nicht gewachsen ist und ich die Blasenentzündung bereits spüren kann. Weiterlesen

Meine Füße, mein Mann

Ein neues Profilbild muss her, sagt meine Freundin und beißt herzhaft in einen Schnitz Wassermelone. Hilfsbereit wie ich bin, schieße ich augenblicklich ein Foto und schicke es ihr. Das Bild ist perfekt. Profilbilder müssen natürlich und authentisch sein, so kann man es auf diversen Internetseiten nachlesen. Am besten nimmt man ein Bild, das spontan von einer nahestehenden Person geschossen wurde. Das bin ich und das Foto ist im Kasten. Meine Freundin ist verfressen. Wer sie kennt weiß das. Wer sie noch nicht kennt, ahnt es bei diesem Foto. Nur wenige Frauen stürzen sich so hingebungsvoll auf ein Stück Wassermelone wie sie. Authentizität erkläre ich und weiter, dass ein Profilbild das Naturell und den Charakter einfangen sollte. Auch das tut es. Beim Essen dreht sie sich deutlich sichtbar zur Seite, weicht der Kamera aus und vermittelt so – überaus zutreffend – den Eindruck, dass sie bereit wäre, um dieses Stück Wassermelone zu kämpfen. Stärke, erkläre ich ihr, dieses Bild strahlt Stärke und eisernen Willen aus. Es sei etwas zu authentisch murmelt sie mit vollem Mund und tippt mit klebrigen Fingern auf das Display des Handys. Hier im Mundwinkel ist Melonensaftsabber zu sehen. Das stimmt und das ist gut so. Der durchschnittliche Online-Dating-Mann stellt sich dann vor, dass ihr der am Hals nach unten und in den Ausschnitt rinnt. Wir haben das perfekte Bild. Mit dem spitzen Schulterblatt, das eine Größe 36 erahnen lässt und den Surfbrettern im Hintergrund erfüllt es alles, was sich ein paarungswilliger Mann erträumt. Dass die Bretter nicht uns, sondern zwei fünfzehnjährigen Jungs gehören, spielt keine Rolle. Beim Online-Dating hat man Authentizität vorzutäuschen und dabei zu lügen, dass sich die Balken biegen. Ich klatsche noch drei Filter über das Bild und versehe es mit dem Hashtag #nofilter.  Weiterlesen