2025 II MIBE

Vor kurzem (vor sechs Monaten) bin ich ein Jahr älter und damit ein Stück weiser geworden. Woran ich das festmache? Ganz einfach, ich nutze jetzt geheime Kennwörter. Natürlich habe ich das auch schon zuvor gemacht, aber seit zwei Tagen habe ich Passwörter, die wirklich nur ich kenne. Zum Beispiel für mein WLAN, Amazon und Netflix. Bisher kannte sie mein Freund. Und als er über Weihnachten und Neujahr zwei Wochen bei mir gewohnt hat, nutzte er sie auch. Etwas, das völlig okay ist, weil es wirklich ziemlich unpraktisch ist, zwischen zwei Amazon oder Netflix Accounts hin und her zu springen. Wenn man zusammen wohnt, nutzt man Internet und solche Accounts gemeinsam. Und wenn einer nur bei einem wohnt, weil sein Rechner den Geist aufgegeben hat und (ein Unglück kommt selten allein) er dank Anbieterwechsel keine schnelleres, sondern gar kein Internet mehr hat, dann teilt man auch den eigenen Rechner. Ich teile gerne. Die Schoklade in meinem Kühlschrank. Meine Kennwörter – jetzt nach zwei Wochen – allerdings weniger. Ein paar Beispiele:

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Giesinger Street Art

Mit dieser Münchner Street Art (vorzugsweise in Viertel wie Giesing zu finden) wünsche ich Ihnen heute Abend einen guten Rutsch!

Egal, ob sie diesen verschlafen, gemütlich mit Freunden verbringen, allein ein gutes Buch lesen oder zu einer fulminanten Feier gehen… Kommen Sie gut rüber!

P. S. Ich bin gespannt, wie die Flaschensammlung übermorgen aussieht. Fast hoffe ich, dass die Container noch mindestens eine Woche lang nicht geleert werden. 

Hör´n Sie mal XXIV

Ganz zum Schluss noch eine Geschichte, die eigentlich ebenfalls einmal zu zwei gelesen wurde. Den oder die Autorin kenne ich nicht, da auch hier mir nur einmal kopierte Seiten eines Buches in die Hand gedrückt wurden.

Zehn Minuten Christkindleinkauf mit dem Herrn Bröslmeyer. Da kann man froh sein, nicht von ihm beschenkt zu werden. Oder vielleicht doch…denn eigentlich…aber hören Sie selbst.

Frohe Weihnachten und schöne Feiertage!

Hör´n Sie mal XXIII

Nach zwei Jahren Anders-Weihnachten, ist dieses Jahr wieder alles beim Alten. Fast. Diesees Jahr ist es schöner. Schöner, weil ich weiß, wie unschön es sein kann, wenn eine Pandemie durchs Land rollt. Und nur deswegen, weil es mich erinnert, wie wichtig Gewohnheiten, Traditionen und menschliche Nähe ist, hat Corona heute hier einen Platz.

Ich wünsche Ihnen schon heute schöne Weihnachten. Und auch heute…entschuldigen Sie die miese Qualität. Ingwertee und Zitrone sind fein, aber gegen die Erkältung die so ziemlich jeder in meinem Umfeld gerade hat, kommen sie nicht an. Auch das ist auf seine Art fein. Dass wir uns wieder mit Husten und Schnupfen anstecken ist schließlich ein Zeichen dafür, dass wir uns in diesem Winter wieder deutlich näher kommen durften.

Ganz ohne Viren auch hier.

Hör´n Sie mal XXII

…hör´n Sie bitte nicht allzu genau hin. Die Adventserkältung die in München die Runde macht hat mich erwischt und ich habe ein bisschen oft die Aufnahme unterbrochen, um Ihnen nihct ins Ohr zu husten.

Der Inhalt aber, der passt. Der ist nämlich immer gleich. An jedem Weihnachten und da bin ich auch fast immer erkältet. Bei all der Rennerei.

Und wenns zu holprig ist, dann gibt es hier eine Version ohne Husten und ohne Versprecher 😉

Hör´n Sie mal XIX

Ob man sich an Weihnachten etwas schenkt oder nicht wird viel diskutiert. Ich persönlich mag es. Mag es aber nicht, wenn es am Ende nur darum geht. Eine Kleinigkeit, eine winzige Aufmerksamkeit oder ein „da musste ich an dich denken, als ich es sah“, das sind die schönen Geschenke.

Und dann sollte sich der andere natürlich freuen. Oder vielleicht schwindeln. In diesen Fällen ist das völlig ok, finde ich.

Und hier können Sie nachlesen, warum Musti uns allen dieses Jahr nur eine gute Zeit und keine frohen Weihnachten wünscht.

Hör´n Sie mal XVIII

Gerade habe ich die Weihnachtsgeschenke für meine Nichten und Neffen eingepackt. Das sind viele, aber das Schenken ist bei ihnen leicht geworden. Ich habe das große Glück, dass sie alle gerne lesen und das noch größere Glück, dass sie sich gerne von mir das eine oder andere Buch mit den Worten „Das MUSST du lesen“ aufs Auge drücken lassen. Ich weiß nicht, ob sie alle lesen und ich bin mir sicher, dass sie das eine oder andere nicht gut fanden. Aber das ist ok. Mehr als ok, denn ein leidenschaftlicher Leser muss irgendwann lernen sich zu entscheiden. Das Leben ist zu kurz für all die guten Bücher, die es bietet. „Meine“ Kinder können das mittlerweile und schenken auch mir Bücher, die ich sonst nie gelesen hätte. Durch manche quäle ich mich, die meisten genieße ich. Ich quäle mich, weil ich mich manchmal frage woher zum Henker diese Gedanken kommen und sie mich fordern und einladen über den eigenen Tellerrand zu blicken. Auch das ist gut. Und wichtig.

Vor vielen Jahren habe ich Bücher mit einem gemeinsam gelesen. Wie das geht….? So:

Oder so.