Thukydides und ein Loch in der Wand

Vor 23 Jahren raunte mir ein Mann mit herrlich grünen Augen leise ins Ohr, dass ich ohne Abitur seine Gedanken zu Platon womöglich nicht verstehen würde. Die grünen Augen funkelten, als er anfügte, dass er dies als großes Unglück empfinde, da er sich überaus gerne mit mir unterhalten würde. Von Platon wusste ich mit 17 nichts. Außer, dass eine Skulptur von ihm vor der Staatsbibliothek stand und zu den vier Weisen gehörte, auf die mich mein Vater als kleines Kind immer aufmerksam machte wenn wir im Auto daran vorbei fuhren. Der einzige Anreiz Abitur zu machen bestand für mich lange Zeit darin, dann sagen zu können, dass ich gerade aus der Stabi komme. So abgekürzt klang das sehr schick in meinen Ohren. „Ich kann heute Nachmittag nicht, ich bin in der Stabi für die Uni lernen.“ Das hatte schon etwas. Es klang herrlich erwachsen. Und erwachsen wollte ich unbedingt sein. In erster Linie um dem Mann mit den grünen Augen näher zu sein. In meinem Lehrjahr gab es zwei Gruppen – die meist minderjährigen Realschüler und die volljährigen Abiturienten. Zwei Teile eines Lehrjahres, die sich zwar immer wieder trafen, in der Berufsschule und während dem Durchlaufen der einzelnen Abteilungen aber meist getrennt waren. Zwei Gruppen die sich kaum mischten. Mit einer Ausnahme – mich. Vom ersten Tag an fand ich die erwachsene Gruppe deutlich interessanter und beschloss, dass sie viel besser für mich geeignet war. Ich hängte mich mit der Hemmungslosigkeit eines Hundewelpens und dem Starrsinn eines Ochsen an diese Gruppe und wich ihnen nicht von der Seite. Sie gewöhnten sich an mich und wenn wir abends ausgingen musste mehr als einmal einer von ihnen um Mitternacht die Diskothek verlassen, um mich pünktlich zu Hause abzuliefern. Meistens war es der Mann mit den grünen Augen. Mit großem Vergnügen flirtete er mit mir und hatte doch immer eine Freundin. In den kurzen Pausen zwischen Freundin A und Freundin B stahl ich mir regelmäßig einen Kuss und erfuhr wenige Tage später, dass es schon wieder eine Nachfolgerin gab und es nicht ich war. Seine Augen waren schön, aber er war dumm. So dumm, mich zu übersehen und ich war überzeugt, dass es am fehlenden Abitur lag.

Ach je, das wird ein langer Weg zum Mordversuch…ich hoffe Sie haben etwas Zeit. Ich werde mich beeilen und mich kurz fassen. Die Schwärmerei eines Teenagers muss ich Ihnen nicht beschreiben. Sie erinnern sich sicher noch gut. Schön, nicht wahr? Und grausam, wenn man gegen Wände rennt und selbst in diesen Moment die Hoffnung nicht aufgeben kann. Hoffend und gegen Wände rennend zog ich von zu Hause aus als ich nach der Lehre übernommen wurde schrieben sich die Abiturienten an der Universität ein. Längst waren wir eine große Clique geworden, die auch nach der Lehrzeit bestand hatte und noch immer neckten sie mich liebevoll damit, dass ich kein Abitur hatte. Kein Abitur, aber eine eigene Wohnung. In die zog der Mann mit den grünen Augen dann kurze Zeit später ebenfalls ein. Er hatte zwar Abitur, aber ich war klüger. Das was er für eine Wohngemeinschaft hielt, war der Beginn einer langjährigen Beziehung. Ich wusste das von Anfang an. Er hat ein wenig gebraucht. Bereut hat er es nicht, das weiß ich. Ich weiß aber auch, dass er seine Scherze über mein fehlendes Abitur ab dem Tag verfluchte, an dem ich begann es nachzuholen.

Ich klatschte ihm 15 Kilo Lehrbücher auf das Bett und verkündete, dass ich Mathe, Physik, Biologie und Chemie nicht verstehen würde. Noch nie verstanden habe und er es mir bitte beibringen müsse. Zu den Unterrichtsstunden würde ich nicht gehen, sagte ich ihm. In den Räumen säßen nur Hausfrauen, die sich mit Mann und Kind unterfordert fühlten und es doch netter wäre, wenn er mir das Wesentliche näher bringen würde. Deutsch und Englisch würde ich alleine hinbekommen – der Rest sei sein Job. Bitte mit möglichst wenig Aufwand und in zwei Jahren, denn länger würde ich mich damit nicht aufhalten können, da ich gerne Literaturgeschichte studieren würde und endlich den Job in der Bank kündigen wollte. Vielleicht jeden Tag ein Stündchen, mehr wäre nicht drin, ich würde ja von Montag bis Freitag Bausparverträge verkaufen und hätte auch gerne noch ein bisschen Privatleben. Die Wochenenden bitte unbedingt ohne Schulkram, ich bin jung und möchte auch etwas von dieser Jugend haben. Er, den ich heute den klügsten meiner Freunde nenne, zuckte mit den Schultern und nickte. Klar, kein Problem, das bekommen wir hin.

Wir bekamen es nicht hin und vertagten das Problem etwa zwei Jahre lang. Das Lernen begann erst zwei Monate vor den Abiturterminen. Zu diesem Zeitpunkt stieg der klügste meiner Freunde ein und begann mir Mathematik beizubringen. Und Physik. Auch Chemie und Biologie. Es waren für uns beide schlimme Wochen. Die grünen Augen sahen mich fassungslos an, als er feststellte, dass ich mich noch immer auf dem Niveau der Mittleren Reife befand. Fassungslos aber auch vom Ehrgeiz gepackt, mich durch die Prüfungen zu prügeln. Verbal natürlich. Er schrie, ich heulte. Er tröstet, ich sperrte mich im Bad ein. Er holte ein Pfund Eis als Nervennahrung von der Tankstelle, ich übergab mich nachdem ich es in einer Viertel Stunde aufgegessen hatte. Und dazwischen lernten wir. Tag für Tag verstand ich mehr und irgendwann fielen die Groschen. Langsam aber stetig. Er schrie nicht mehr und ich heulte weniger. Ich sperrte im Bad nicht mehr ab und er erklärte durch die angelehnte Tür physikalische Zusammenhänge. Es ging stetig bergauf.

Bis zum Vorabend der Abiturprüfung in Mathematik. Mit einem halben Becher Eis im Bauch blätterte ich lustlos durch die Formelsammlung und spielte nervös mit dem Zirkel.  Vektorenrechnung, stand da und ich rief in sein Zimmer, was das den sei und warum ich davon noch nichts gehört hätte. Er setzte sich neben mich und murmelte etwas von Endspurt. Verstehen Sie, dass man verzweifelt, wenn man 12 Stunden vor der Prüfung das erste Mal von Vektoren hört? Ich weiß noch heute wie sich der kalte Schweiß auf meinem Rücken anfühlte. Ich weiß auch noch, dass der klügste meiner Freunde mir den Zirkel aus der Hand genommen hat und beruhigend auf mich einsprach. Und dann weiß ich noch sehr genau, dass er lachte, als er aufstand. In der Tür stehend lachte er schallend und meinte, dass es ein Wunder sei, mich so weit gebracht zu haben. Ein Wunder an das er selbst nicht geglaubt hatte. Der Rest sei nun Mut zu Lücke. Ich weiß nicht mehr, wie die Fernbedienung des Fernsehers in meine Hand gelangte und noch weniger, dass ich sie tatsächlich in Richtung Tür geschleudert habe. Ich muss es aber getan haben, denn dicht – sehr dicht – neben dem Kopf meines Freundes war ein Loch in der Wand. Er sagte nichts. Er ging einfach und dort wo er gestanden hatte lag Putz auf dem Parkett. Den Zirkel hatte er mitgenommen.

Heute lacht er, wenn er erzählt, dass ich ihn vor Jahren fast einmal umgebracht hätte. Er lacht und nennt es Mordversuch. Dann stupst er mich an, legt den Arm um meine Schultern und erzählt die Geschichte, die längst zur Anekdote in unserem Freundeskreis geworden ist. Schmunzelnd erzählt er dann, dass ich das Ding mit einer solchen Wucht geschleudert habe, die ihn noch heute erstaunt. Wenn ich ihn aber beim erzählen ansehe, dann weiß ich, dass ich ihn nie vorher und nie nachher so entsetzt habe, wie an diesem Abend. Stunden später kam er wieder. Setzte sich wortlos neben mich, schlug die Bücher auf und herrschte mich an den Mund zu halten. Monoton erklärte er mir weniges, das aber so klar und deutlich, dass einiges hängen blieb. Meine Entschuldigung nahm er an diesem Abend nicht an. Ich habe das Abi geschafft und mich an der FH eingeschrieben. Das Studium schaffte ich gut alleine. Nur die Diplomarbeit, die hätte ich ohne ihn nicht geschafft. Wenn er schrie und ich heulte, dann deutete er zu dem Loch in der Wand und wir beruhigten uns. Es ist eine Ankdote – aber es war verdammt knapp.

Vor der Bayerischen Staatsbibliothek in München steht übrigens keine Skulptur Platons. Bei den vier Weisen handelt es sich um Thukydides, Homer, Aristoteles und Hippokrates. Der klügste meiner Freunde klärte mich auf, als wir neulich daran vorbei fuhren. Ob ich das nicht wisse, ich hätte doch Abitur. Er lachte und ich bin mir sicher, dass er für einen kurzen Moment an das Loch in der Wand dachte.

 

Falls Ihnen diese Erzählung bekannt vor kommt….letztes Jahr im März hatte ich sie veröffentlicht. Warum sie danach im Nirwana von WP verschwand weiß ich nicht. Sie sollte aber hier sein.

 

 

 

 

 

37 Gedanken zu “Thukydides und ein Loch in der Wand

  1. Erinnert mich ein wenig an die Filmszene aus: Die Einsamkeit der Primzahlen… Nur sticht sich der Schüler mitten im Unterricht eine Schere durch die Hand.
    Angewante Rebellion nenne ich dass…

    Wobei Zirkel durch Wand oder Buch definitiv die gesündere Variante ist. Danke dafür!

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  2. Mathe und Abi im LK war für mich das erste Mal, dass ich Sachen einfach nicht kapierte…..wir waren nur 10 Leute, die meisten haben danach Mathe studiert, ich gehörte nicht zu diesem Club 😉

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  3. Diesen Teil deiner Lebensgeschichte hast du so lebendig geschildert, dass man gar mitleidet und hofft, liebe Mitzi. Andererseits zeigt dein Wunsch sagen zu können „Ich kann heute Nachmittag nicht, ich bin in der Stabi für die Uni lernen“, dass kleine Motive ausreichen, damit ein junger Mensch sich aufrafft und etwas aus seinem Leben macht. Man darf derlei nicht unterschätzen. Manchmal genügt die Faszination grüner Augen, manchmal eine fixe Idee. Glückwunsch – zum Text und zum Ergebnis deines Strebens.

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    1. Danke dir, lieber Jules. Rückblickend ist es interessant zu sehen, welche Momente, Erfahrungen oder kleine Begebenheiten die Weichen stellen. Man liest es auch bei dir.
      Liebe Grüße und einen schönen Abend

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    1. Ich muss zugeben, dass ich zwar weiß wer er ist, aber noch wenig bis nichts über ihn gelesen zu haben.
      Gibt es die wirklich nicht mehr – Realschulen? Ohne Kinder geht das Schulsystem mittlerweile an mir vorbei bzw. bekomme ich vieles nur mit, wenn es meine Nichten und Neffen betrifft.

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      1. In Berlin sind die mit den Hauptschulen zu Oberschulen wiedervereinigt worden. Und Thukydides hat einen lesenswerten Bericht geschrieben über zwei Staatenbünde, die zu Blöcken erstarren und sich dann in einer Art Weltkrieg gegenseitig zugrunde richten, getrieben von Gier und Unsinnigkeit. Man braucht für das Buch allerdings schon Abitur, damit man kein Narr ist und böses dabei denkt. Nach jedem Kapitel muss man nämlich die Augen schließen und das Mantra aufsagen: Geschichte wiederholt sich nicht! Das wird nicht nochmal passieren! Wir heutigen Menschen sind alle viel klüger und reifer!

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      2. Da wage ich zu Widersprechen. Das deutsche Abitur halte ich für eine zwingende Voraussetzung für effizienten, logisch konsistenten und überzeugenden Selbstbetrug. Alles andere erschöpft sich oft im bloßen Nachplappern.

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  4. Ich hab mich immer so durchgeschummelt. Abi war mir zu anstrengend, man kann auch so tun als ob. Nur wenn man Wert auf Karriere legt, fliegt das oft auf oder wird noch anstrengender. Bildung habe ich mir von klein auf aus Büchern geholt, die ich mir selber aussuchen konnte. Ein großer Wortschatz gleicht vieles aus.
    Heute sehe ich quasi mit offenem Mund meiner Tochter zu, die das alles anders gemacht hat (So wie du) und mittlerweile recht erfolgreich ist in dem, was Sie sich vorgenommen hat. Macht mich stolz!
    Das Leben ist schon ein Abenteuer, einen richtigen Weg gibt es nicht. Und wenigstens im Rückblick macht es auch Spaß. Ist doch schön!

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    1. Abitur und Studium sind keine Garanten für einen klugen Kopf. Ich denke es mir immer wieder bei meinen Eltern. Beide haben weder das eine noch das andere und sind belesen und klug. Man braucht es also sicher nicht und Bücher füllen so mache Lücke.
      Wenn man aber Lust auf Abi, Studium oder was auch immer hat, dann ist es ein schöner Weg. Deine Tochter geht sicher ihren Weg. Ohne es wissen zu können, glaube ich das. Ein stolzer Papa hilft nämlich bestimmt, einen guten Weg zu finden.

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  5. grade hab ich mich gewundert, weil ich geglaubt hab mich zu erinnern, diese geschichte schon einmal gelesen zu haben. ich weiß nicht, ob ich es damals schon kommentiert habe, heute mache ich es: vektorrechnung scheint aggressionen in einem gewissen menschenschlag zu fördern. ich habe nie vorher und nie nachher mein schreibgerät durch den klassenraum (richtung lehrerpult) geworfen. tja.

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  6. Abitur und Studium werden meist überbewertet – wieviel Quatsch man da lernt, mit oft völlig unbrauchbaren Methoden, angewandt von seelischen und geistigen Krüppeln, bei denen man sich fragt, durch welches Wunder diese Leute an einen Job in einem Gymnasium oder einer Uni gekommen sind. Schön fand ich die vielen Kontakte, das gemeinsame durchleiden und -feiern einer großenteils absurden Zeit. Aber was viele Lehrinhalte betrifft, kann ich rückblickend sagen: Das hätte ich mir auch sparen können. Und einen Mord ist es schon mal gar nicht wert. Übrigens: Du kannst auf Totschalg plädieren, es war ja kein Vorsatz im Spiel.;-)

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    1. Es ist einfach nur lächerlich, dass heute immer öfter Abitur oder Studium verlangt wird. Manchmal halte ich genau das auch für hinderlich. Denken und Verstand sind beides Dinge die im besten Fall durch Abi und Uni geformt werden, dass das aber auch passiert ist nicht gesagt und schon zwei Mal nicht, dass ein Real- oder auch Hauptschüler sich in Ausbildung und Beruf nicht auch alles aneignen kann was nötig ist.

      Danke für den rechtlichen Beistand. Ich lasse noch ein bisschen Zeit verstreichen, dann ist sicher auch der Vorsatz verjährt 😉

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  7. Mitzi, ich weiß, dass ich mit meinem Kommentar erst spät komme – aber ich MUSS ihn schreiben, denn ich habe selten so mit einer“Schülerin der mittleren Reife“ mitgefiebert, die sich durch solche Ekligkeiten wie Mathematik und Physik, von dem Rest ganz zu schweigen, quälen muss und im Grunde genommen nichts davon versteht.
    Die Anekdote ist so supersupersuperschön, dass sie fast aus meinem Leben sein könnte, nur ich kann nicht zielen. Als ich mal vor Jahren eine elektronische Dartscheibe geschenkt bekam, um das Zielen zu verbessern, habe ich mit dem Training aufgehört, als die daneben hängende Kuckucksuhr und natürlich auch die Tapete gelöchert waren.
    Ich konnte viel besser mit Worten werfen, schnell, sofort und vor allem treffend.
    Danke für die Geschichte! sagt
    Clara

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    1. Liebe Clara, ich bin sehr, sehr froh ebenfalls nicht besonders gut zielen zu können. Es hätte mir unheimlich leid getan, zu treffen ;).
      Danke für das Mitfiebern. Mir hat das Aufschreiben sehr viel Spaß gemacht. Rückblickend war es ein wunderbare Zeit. Während des Lernens eine einzige Katastrophe :).

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      1. Ich glaube, ich habe noch nie mit Sachen nach jemandem geworfen – aber mein Ex-Mann vor ca. 45 Jahren. Er hatte gerade ein kompliziert gebrochenes Bein und lief mit zwei Unterarmstützen. – Bei einem Streit reizte ich ihn zur Weißglut – und plötzlich schmiss er so ein Ding nach mir. Ergebnis: Ich wich aus und eine Scheibe in der Schrankwand konnte nicht schnell genug ausweichen.

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      2. Ach herrje. Ich weiß, dass Frauen oder Partner überhaupt einander so reizen können, dass einer ausflippt. dennoch hoffe ich, dass er erschrocken ist und ihr beide irgendwann darüber schmunzeln konnten. Wenn nicht…gut, dass es dein Ex-Mann ist ;).

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      3. Eigentlich war er von uns beiden der Besonnenere und Ruhigere – da muss ich ganz schön auf den Putz gehauen habe, dass ich ihn so gereizt habe. – Da es für mich gut ausging, habe ich nur gelacht. War aber wohl auch nicht die richtige Reaktion.

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