Timing – hab ich (nicht)

 

Ein herzliches Dankeschön an all die lieben Gäste, vergangenen Samstag. Jedes einzelne Mal ist es schön, wenn die Worte einer Erzählung das Papier und die Weiten des Internets verlassen und in einem Raum gesprochen werden dürfen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, wenn ich lieb gewonnen Menschen vorlesen darf, die ich zuvor nur von hier kannte. Tina, Werner, Elisabeth, Uwe….wie schön Euch kennen gelernt zu haben. Elisabeth und Uwe schon das letzte Mal und Tina und Werner am Samstag das erste Mal. 

Danke für Euer Lachen, Euer stilles Zuhören und für jede Umarmung. Ich hab sie alle dort gespeichert, wo ich mich noch oft daran erinnern kann. Vielen Dank auch für das Foto, Tina. Du hast einfach einen besseren Blick als ich. Ein ebenso herzlicher Dank an alle anderen Gäste. Ihr habt mir einen wunderbaren Abend bereitet, den wir das erste Mal seit langem wieder, auf den Stufen vor dem Haus haben ausklingen lassen. Wir sind hier sehr traditionsbewusst – Getränke werden nie nach Hause getragen, sondern immer noch vor Ort „entsorgt“.

Das Timing war hervorragend, nicht wahr? Eine „Neues aus dem Vorderhaus“ Lesung ohne neues aus dem Vorderhaus. Heute endlich ist das Paket gekommen und heute endlich darf ich mich wieder fragen, wie viele verschiedene Formate ein einzelner Verlag zu Stand bring. Mindestens so viele wie Schattierungen in der Coverfarbe – ein Graus. 

Die versprochenen Pakete werden geschnürt und gleich morgen zur Post gebracht. 

Bei Amazon, bei mir und im Buchhandel, als Taschebuch und E-Book….aber das wissen Sie ja schon. 

Bis bald,
hier, im Valentinhaus oder wer weiß, vielleicht einmal in Wien. 😉

Mitzi

4 Stunden

Follower Zahlens verfolgt man.
Twitter Erwähnung sind schön.
Verkaufte Bücher sind eine feine Bestätigung.

Kleines, großes Glück ist das hier.

Lieber Werner, die Sonne kommt raus und München zeigt sich nach den Stürmen von seiner besten Seite. Ich freue mich sehr auf Dich. Auch Dich und auf all die anderen bekannten und unbekannten Gesichter.

Bis gleich
Mitzi

Hauptsache gelb

Heute stelle ich meinen Kolleginnen einen Blume auf den Schreibtisch. Jede von Ihnen bekommt ein gelbe Tulpe. Eigentlich müsste es der Zweig einer Mimose sein, aber da es a) in München schwer ist an Mimosen zu kommen und b) sie eh nicht wissen warum, wird es auch die Tulpe tun. Hauptsache gelb. Das sagte mir auch mein Italien-Sommer-Sonne-Jugend Freund als er mich vor Jahren in Verona von der Arbeit abholte und mir einen Strauß gelber Freesien in die Hand drückte. Weiterlesen

Randnotiz

Gestern fragte mich ein Freund, wie ich mir so viele Geschichten ausdenken kann.

Lieber A, gerade sitze ich in der U-Bahn und einer jongliert mit drei Bällen. Bei jedem Anfahren fallen ihm zwei bis drei aus den Händen und er robbt auf allen Vieren durch die Gänge um sie wieder einzusammeln. Zwischen den Beinen der Fahrgäste. Noch Fragen?

Neues aus dem Vorderhaus

Wage es nicht, sagte mein Nachbar Paul, als ich kurz nach Weihnachten überlegte, ob es nicht an der Zeit für Band II der Vorderhaus Geschichten ist.

Wehe, drohte er, als ich begann die Erzählungen zusammen zu stellen.

Lass mich wenigstens raus, bat er als ich das Cover entwarf.

Ein stures, bockiges Ding, nannte er mich, als ich ihm das Manuskript vor vier Wochen in den Briefkasten legte.

Für ihn wäre es akzeptabel, dass ich die Rufschädigung seiner Person mit Naturalien begleiche, schrieb er Samstagnacht.

Vorhin hängte ich ihm Naturalien, Obst und Gemüsereste der Biokiste, in einem Netz an die Tür. Sehr viel mehr ist sein Ruf nicht wert. Er ahnt es sicher. Genauso wie er ahnt, dass er natürlich in meinem zweiten Buch „Neues aus dem Vorderhaus“ erscheinen wird. Er, Herr Meier, Frau Obst, Herr Mu, Herr Iwanov und der Säufer vor dem Haus. 

Ab Ende März.