Bescheuert, sagen die Siebenschläfer

Ruhe. Nach zwei Wochen ist es endlich ruhig. Die kleine Hütte und ich atmen durch. So sehr wir uns in den letzten Jahren den Trubel zurück gewünscht haben, so sehr hat er uns angestrengt. Die große Hütte lächelt zufrieden und protestiert nur leise, als ich ihre Fensterläden schließe. Auch sie ist müde, aber das würde sie nicht zugeben. Nicht mit ihrer Vergangenheit als Berggastshof mit Fremdenzimmern. Diese Zeit liegt über 60 Jahre zurück, aber noch immer strahlt die große Hütte jene ruhige Gelassenheit aus, die sie durch die stillen Coronajahre getragen hat. Fast hätte man ihre Türe gar nicht mehr aufgesperrt und auch bei uns und der kleinen Hütte ist es ruhiger geworden. Zu ruhig, wie wir alle drei fanden und ich versprach den beiden, dass ich ihnen bald das Lachen und den Trubel zurück bringen würde.

Die Ruhe war ok. Der Waldlichtung auf der die Hütten stehen angemessen. Angemessen auch der Tatsache, dass die erste Generartion ihrer Besucher mittlerweile über achtzig ist und anstelle von großen Feiern, dort ruhige Wochenenden verbringt. Auch die nächste Generation – ich – habe in den letzten Jahren keine großen Feste gefeiert bzw. sie der Einfachheit in München in meiner Wohnung stattfinden lassen. Trotzdem war immer klar, dass ich meinen 50igsten Geburtstag dort oben feieren werde. So wie meinen 20, 30, 40 und unzähligen dazwischen. Und so wie mein Vater den seinen, bei dem ich mich damals fragte wie unangebracht ausgelassen, alte Menschen feiern können. Jeder Aufenthalt dort oben ist im trocknen Holz der beiden Hütten gespeichert. Man spürt sie, wenn man mit der Hand die Sonnen- oder Ofenwarmen Bretter berührt und man hört es, wenn man das Ohr an das Holz legt. Keine Einbildung – es ist wirklich so. Das wissen auch die Siebenschläfer, die dort dauerhaft wohnen und unsere Erinnerungen aufbewahren. Würde man ihnen nur etwas genauer zuhören, wenn sie Nachts zwischen den Balken herumspringen, dann könnte man ihren Erzählungen lauschen. Ich kann ruhig schlafen, weil ich ja weiß, was sie erzählen würden. Demnächst wahrscheinlich, dass ich komplett bescheuert bin.

Bescheuert genug, um nicht zu erkennen, dass es in der Vorstellung, mich dort oben eine Woche niederzulassen und täglich Audienz für Besucher aller Art zu halten einen kleinen Denkfehler gibt. Ein winziger Denkfehler, der mich übersehen ließ, dass ich für (auf die Tage verteilt) 70 Gäste Abendessen, Frühstück und Mittagessen brauche, jegliche Hilfe naiv und dämlich im Vorfeld abgeleht habe und kein eigenes Auto besitze um Getränke für genauso viele Personen nach oben zu schaffen. Die Siebenschläfer tippen sich an den Kopf, die beiden Hütten ahnten, dass die erste Generation (mein Vater) sich zumindest um das Getränkeproblem kümmern würde. Der hat ein Auto und deutlich mehr Verstand als seine Tochter. Und er hat eine Frau geheiratet, die sich die ersten Tag an den Herd stellt und ihre Tochter vor einem Nervenzusammenbruch bewarte. Ohne die beiden wäre es schief gegangen. Gründlich. Mit ihnen war es lediglich ein klein wenig chaotisch. Die Siebenschläfer sitzen auf meiner Schulter und schütteln den Kopf. Ok, es ist zweitweise komplett aus dem Ruder gelaufen, aber das – da geben mir die große und die kleine Hütte recht – ist völlig normal und muss so sein. Sonst würde man sich ja nicht noch Jahre später erinnern.

Und an diese Woche, diese Jahrhundertsommerheiße Woche vom 21.06 bis 28.06.2026 werde ich mit Sicherheit nicht so schnell vergessen. Erzähle ich Ihnen morgen, jetzt muss ich drei bis fünf Ladungen Bettwäsche waschen. Kleidung kaum – ich hatte eine Woche lang die gleichen drei Kleider an. Man kommt ja zu nichts, wenn man Gäste hat.

Mitzi und ich auf Usedom

Letztes Wochenende war ich mit meiner Tante Mitzi unterwegs. Etwas nicht alltägliches, weil meine Tante Mitzi seit über dreißig Jahren nicht mehr lebt und mich deshalb nur noch selten auf Reisen begleitet. Manchmal aber doch. Meistens dann, wenn sie und ich mit dem gleichen Namen unterwegs sind und ich mir sicher bin, dass ihr das, was ich gerade mache gefallen würde. Wenn ich mit meiner Tante Mitzi unterwegs bin, leihe ich mir mehr als ihren Namen aus. Wenn sie, eine der fantastischsten Frauen meiner Familie, neben mir steht, dann borge ich mir von ihr das aus, was mir selbst manchmal fehlt. Ich glaube, sie fände das ok. Das mit dem Namen eh, aber noch mehr würde ihr gefallen, zu wissen, wie oft ich mir vorstelle, was sie machen würde, wenn sie gerade neben mir stände. Ich zum Beispiel, suche mir, wenn ich alleine in einem Hotel bin gerne den kleinsten Tisch aus. Einen an dem ich mich ein bisschen verstecken kann und einen, der von Paaren oder Familien verschmäht wird. Meine Tante Mitzi dagegen, hätte niemanden einen Tisch streitig gemacht, ihr wäre aber im Traum nicht eingefallen, sich an einen Katzentisch zu setzen, nur weil sie alleine ist.
Letztes Wochenende, als ich als Mitzi nach Usedom zu einer Lesung fuhr stieß sie mich sanft an und sorgte dafür, dass ich mich nicht an den Tisch bei den Toiletten setze, sondern am Fenster im Sonnenschein frühstückte. Gerade alleine, braucht man etwas schönes zum Ansehen, hätte sie vermutlich gedacht und sich selbst ganz sicher dazu gezählt. Meine Tante Mitzi hätte den Frühstücksraum unterhalten. Das mache ich nicht, aber ich setzte mich so, dass ich mich unterhalten lassen kann.

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24 Stunden

Wie haben wir das eigentlich früher gemacht? Ich frage mich, wie wir es früher – in unseren Zwanzigern – schafften, das zu machen, was gemacht werden musste und dennoch Zeit für all den Rest fanden. Ein Rest, der mit so viel Aktivitäten gefüllt war, dass mir bei dem Gedanken heute schwindlig wird. 24 Stunden. Damals wie heute. Und doch müssen diese 24 Stunden von früher seltsam aufgebläht gewesen sein. Das Zeit nicht gleichmäßig verrinnt, wissen wir seit Einstein. Aber dieser große Unterschied von 24 Stunden zwischen heute und früher, den kann mir auch kein Physiker erklären. Ich wünschte du wärst hier und ich könnte dich fragen. Solche Dinge zu erklären, war eine deiner Spezialitäten.

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Aus Erfahrung pessimistisch beziehungsweise realistisch. 

Ich teile seinen Optimismus nicht und bin mir ziemlich sicher, dass die U1, U2 oder die U3, noch genügend Überraschungen für ihn parat haben werden.

Deshalb lasse ich mir jetzt erst mal eine heiße Badewanne ein. Ein entspanntes Vollbad ist locker noch drin, wenn man derzeit am Wochenende auf Besuch wartet, der versucht, mit der U-Bahn von Schwabing nach Giesing zu kommen.

Und ignorieren Sie das doppelte „s“ in der WhatsApp. Der Mann ist grammatikalisch besser, wenn er nicht gerade von Bahnsteig zur Bahnsteig laufen muss. Aber wenn sie hier bei mir lesen, dann fallen Ihnen Tippfehler eh nicht mehr auf. 

Herr Meier geht fremd

Wenn der alteingesessene Münchner sein eigenes Viertel verlässt, dann nennt er sein Ziel selten beim Namen. Der Giesinger zum Beispiel, verkündet nicht, dass er in die Altstadt radelt – er fährt „rein“. Rein in die Stadt. Dass es sich um die Innenstadt handelt, ist anderen Giesingern dabei völlig klar. Der Giesinger fühlt sich in seinem eigenen Viertel nämlich so wohl, dass er die anderen Stadtteile weitestgehend ignoriert. Das Zentrum, die Altstadt ist ein Sonderfall – die mag der Giesinger. Weitere Ausnahmen sind die angrenzenden Viertel. Nach Harlaching geht man „hoch“ weil man sich die Isar betrachtend flussaufwärts bewegt. In die Au „runter“ – weil der Obergiesinger ein Bergerl runter muss und für den Untergiesinger die Au flussabwärts liegt. Und in das Glockbachviertel gehen wir „rüber“, weil hier die Isar überquert wird. Weitere Ausflüge innerhalb der Stadt unternimmt der Giesinger eher selten und ist ausnahmslos immer froh, wenn er wieder daheim ist. Abgesehen von dieser kleinen Absonderlichkeit zeichnet sich der Giesinger unter den Münchner als besonders aufgeschlossen und neugierig aus. Neues gefällt ihm. Vorausgesetzt man setzt es ihm vor die Nase und er muss nicht raus, runter, rüber oder es handelt sich um etwas, das nach Schwabing oder Maxvorstadt riecht. Da hat der Giesinger eine empfindliche Nase.

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Sommer – dank mir etwas anstrengend

Morgen machen wir uns einen ruhigen Tag, sage ich zu meiner Freundin und schnappe mir die letzte Nudel aus der Pfanne. Morgen, plane ich weiter, verabschieden wir uns in aller Ruhe vom Sommer – nur du und ich und ganz in ohne Stress. Die Temperatur an diesem Montag wird noch einmal fast hochsommerlich warm sein und keiner meiner Freunde ist hier. Sie haben den Sommer bereits beendet und der, der mir am wichtigten ist, ist gerade dort, wo ich sonst bin – in München. Auf der Wiesn. Klar, es ist Italienerwochenende. Das Wochenende an dem ich ans Meer flüchte und er, der seit vielen Jahren mehr Italiener als Münchner ist, in die alte Heimat zurück gekehrt ist. Blöde Planung, meint meine Freundin und ich zucke mit den Schultern. Vielleicht, andererseites haben wir einen ganz besonders schönen Tag vor uns. Den letzten richtigen Sommertag, bevor uns in München der Herbst erwartet und den wir ganz für uns haben. Morgen machen wir es uns gemütlich, sage ich zu meiner Freundin und verdrehe die Augen, als sie mit einem „abwarten“ antwortet und sich mit einem Glas Wein auf den Balkon setzt. Sie kennt mich. Und den mutigsten meiner Freunde auch. Vielleicht mittlerweile ein bisschen zu gut.

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Bitte…(sprechen Sie das Wort in der gewünschten Emotion aus)

Sie haben drauf gewartet. Geben Sie es zu! Sie kennen mich jetzt schon eine ganze Weile und und wissen deshalb sicher, wie ich zum Schreiben gekommen bin. Na, kommen Sie… Sie erinnern sich doch sicher, dass ich meine ersten tippenden Schritte in einem Fan Fiction Forum für Robbie Williams gemacht habe. Ich hab Ihnen bestimmt mehr als einmal erzählt, dass ich dort eine ordentliche Karriere hingelegt habe. Mit der mir damals anhaftenden Arroganz erklärte ich den schreibenden Mädels, dass man das viel besser machen könne. Zum Beispiel so wie ich. Heute bin ich viel viel weniger arrogant. Trotzdem waren meine damaligen Geschichten gut. Sie hatten den Umfang eines dreibändigen Romanes. Jeder einzelne. Und weil man so viel über irgendeinen Popstar nicht schreiben kann, hab ich ihm hunderte andere Leben angegedichtet. Na gut, nicht hunderte, aber ein gutes Dutzend andere. Und jetzt fragen Sie mich bitte nicht, wo rauf ich hinaus will. Auf morgen natürlich. Morgen ist Robbie Williams in München und ich bin dabei.

Abgesehen vom Starkregen, der für den ganzen Tag angesagt ist und meinem festen Vorsatz, in die erste Reihe zu kommen und der Tatsache, dass ich deswegen vermutlich  12 Stunden in strömenden Regen stehen werde, macht sich mein Freund aktuell um ganz andere Dinge Sorgen.

In den letzten 48 Stunden habe ich ihn sehr oft „bitte“ sagen hören. So einbitteist an sich ein ziemlich unscheinbares Wort. Aber es lässt sich in wahnsinnig viel Nuancen aussprechen. Ich wusste gar nicht, dass mein Freund so viele verschiedene Tonlagen und Untertöne im Repertoire hat. Bewundernswert, wenn er mich nicht seit besagten 48 Stunden unglaublich nerven würde. Er sagt zum Beispiel: Mitzi, bitte! Wenn ich ihm meine Provianttasche für morgen zeige. Ich weiß nicht was der Mann erwartet, was man für einen Ansteh-Marathon vor einem Konzert mitnimmt, aber klein geschnittenes Obst ganz sicher nicht. Bitte und ein Fragezeichen im Tonfall, hatte er bestimmt ein halbes Dutzend mal, wenn er nachfragte, ob ich wirklich bei diesen Wetterverhältnissen vorhabe, in die erste Reihe zu gelangen. Und dabei weiß er noch nicht mal, dass meine Freundin vor nicht allzu langer Zeit operiert wurde und sich vermutlich trotz glitschigen Stufen nicht davon abhalten lassen, wird diese im Olympiastadion nach unten zu rennen. Was das angeht, hat er aufgegeben und nur noch zweimal fallen gelassen, dass mir hoffentlich klar ist, dass er weder Orthopäde noch Chirurg ist. Übersetzt bedeutet das, wer auch immer sich von euch morgen auf die Schnauze legt, ich will nicht angerufen werden. Geht klar, wir werden den Onkologen nicht belästigen und nach keinem Pflaster fragen. Und bevor er meint, das kleine Wort weiter überstrapazieren zu müssen, hab ich ihm hier etwas zusammengeschrieben. Schon vor einigen Jahren und damals nicht an ihn adressiert. Aber manches scheint sich nicht zu ändern. Weder meine Leidenschaft für Robbie Williams Konzerte, noch das Unverständnis meiner Partner. Aber Ihnen war’s wahrscheinlich klar. Sie wissen, dass er auf Tour ist, und haben sich schon gefragt, wann ich dazu etwas schreiben werde. Und sollten Ihnen ein „bitte nicht schon wieder „auf den Lippen liegen… Warten Sie ab, was ich noch alles posten werde. 

Robbie Williams und ich pflegten über lange Jahre ein sehr innige, fast schon intime Beziehung. Zugegeben, sie war etwas einseitig. Aber meine Leidenschaft reichte locker für uns beide. Zum Leidwesen meines damaligen Freundes, der an meinem Verstand zu zweifeln begann, als ich mich in den Tiefen des Internets auf die Suche nach einem 1,85 m großen Pappaufsteller dieses Mannes begab. (Das dieser nicht für unser Schlafzimmer bestimmt war und letztendlich der Grund ist, dass ich heute hier schreibe können Sie  hier nachlesen.) An den Rand der Verzweiflung getrieben habe ich ihn aber erst, als meine bisher geheim gehaltene Leidenschaft in über 250 Kinos weltweit öffentlich gemacht wurde. Während dieser Zeit lernte ich ein faszinierendes Talent meines Freundes kennen. Er schaffte es, in das kleine Wort „bitte“ mehr Emotionen einfließen zu lassen, als in den kompletten sieben Jahren unserer Beziehung. Weiterlesen

Trud´und anders unerzähltes

Während sich der mütterliche Teil meiner Familie wie die Karnickel vermehrt, endet die väterliche Linie vermutlich mit mir. Und das obwohl die Generation meiner Großeltern beiderseits extrem kinderreich war. Aber während die einen sich fleißig weiter vermehrten, stellte die andere Familie das relativ abrupt ein. Nicht unbedingt, weil sie der Fortpflanzung abgeneigt waren. Den vielen und ausführlichen, meist nicht für Kinderohren geeigneten, Erzählungen meiner Großtante zufolge lag es mit Sicherheit nicht an der Keuschheit. Sie hatten ganz einfach Pech. Offensichtlich nicht ganz, denn ich bin ja hier. Bei mir ist jetzt aber Schluss. Mein Alter betrachtend, können wir uns da ziemlich sicher sein.

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Randnotiz

Besser, frage ich meine Freundin und brauche keine Antwort, weil ich ihr zufriedenes Lächeln sehe. Nach drei Stunden bei mir im Laubengang zum Hinterhof unter dem Sonnenschirm scheint es ihr besser zu gehen.

Der Hinterhof meines Hauses mit seinen vielen Balkonen und Terrassen ist ein Abbild der gesamten Stadt. Hier gibt es sie alle. Die Alten, die Jungen, die Paare, die Einsamen und die Familien. Bei dem schönen Wetter, bei dem alle Fenster geöffnet sind, trägt jeder Bewohner sein Leben nach draußen.

In den letzten 3 Stunden hörten wir ein Paar über die korrekte Handhabung eines Eier-Schneiders streiten. Lauschten den Vorschlägen, wie man das herrliche Wetter, dieses Pfingstmontag am besten nutzen könne, und waren erstaunt, wie schnell ein harmloses Gespräch in eine Grundsatzdiskussion ausarten kann. Wir bekamen mit, wer den Tag vor dem Fernseher verbrachte und wer seinen Partner zu einem Ausflug zu überreden versuchte. Wir freuten uns über die angenehmen gedämpfte Musik aus dem Erdgeschoss. Wir bewunderten jemand, der Klavierspielen konnte, und fühlten mit einer Mutter, die mit zwei Teenagern diskutierte. Wir hörten einen am Telefon flirten und drückten die Daumen. Wir schmunzelten über zwei, die schnarchten und wunderten uns als die Sonnenstrahlen milder wurden, dass der Eier-Scheider noch immer ein Thema war.

Dazwischen wir. Zwei von vielen anderen Leben. Eine von uns beiden war am Vormittag grundlos unzufrieden und latent genervt. Jetzt kratzt sie den letzten Rest Eis aus dem Schälchen und lächelt mich zufrieden an. Ob ich mit einem dieser ganzen Leben um uns herum tauschen möchte, fragt sie mich. Nein, sag ich und bin sehr sehr zufrieden. Mit meinem Leben und mit dem vertrödelte Nachmittag. Und dann für einen kurzen Moment wird diese kleine Zufriedenheit, die wir gerade teilen, zu einem flüchtigen, aber tief empfundenem Glück.