Hör´n Sie mal XIX

Ob man sich an Weihnachten etwas schenkt oder nicht wird viel diskutiert. Ich persönlich mag es. Mag es aber nicht, wenn es am Ende nur darum geht. Eine Kleinigkeit, eine winzige Aufmerksamkeit oder ein „da musste ich an dich denken, als ich es sah“, das sind die schönen Geschenke.

Und dann sollte sich der andere natürlich freuen. Oder vielleicht schwindeln. In diesen Fällen ist das völlig ok, finde ich.

Und hier können Sie nachlesen, warum Musti uns allen dieses Jahr nur eine gute Zeit und keine frohen Weihnachten wünscht.

Hör´n Sie mal XVIII

Gerade habe ich die Weihnachtsgeschenke für meine Nichten und Neffen eingepackt. Das sind viele, aber das Schenken ist bei ihnen leicht geworden. Ich habe das große Glück, dass sie alle gerne lesen und das noch größere Glück, dass sie sich gerne von mir das eine oder andere Buch mit den Worten „Das MUSST du lesen“ aufs Auge drücken lassen. Ich weiß nicht, ob sie alle lesen und ich bin mir sicher, dass sie das eine oder andere nicht gut fanden. Aber das ist ok. Mehr als ok, denn ein leidenschaftlicher Leser muss irgendwann lernen sich zu entscheiden. Das Leben ist zu kurz für all die guten Bücher, die es bietet. „Meine“ Kinder können das mittlerweile und schenken auch mir Bücher, die ich sonst nie gelesen hätte. Durch manche quäle ich mich, die meisten genieße ich. Ich quäle mich, weil ich mich manchmal frage woher zum Henker diese Gedanken kommen und sie mich fordern und einladen über den eigenen Tellerrand zu blicken. Auch das ist gut. Und wichtig.

Vor vielen Jahren habe ich Bücher mit einem gemeinsam gelesen. Wie das geht….? So:

Oder so.

Hör´n Sie mal XVII

Der Winter kommt jedes Jahr überraschend. Direkt nach dem Herbst. Damit kann keiner rechnen. Vor allem nicht in Bayern. Dieses Jahr war ich vorbereitet. Angesichts der aktuellen Strom- und Heizkosten, habe ich – so gut man das kann – vorgesorgt. Plan A ist, mich bei meiner Familie vor dem Kachelofen einzuquartieren. Plan B – wenn ich der Familie auf die Nerven gehe – mit Thermometer und neuen Ventilen an der Heizung, mit Versand zu heizen. Das habe ich in den Jahren vorher auch schon gemacht, aber dieses Jahr möchte ich wissen ob es in meinem Wohnzimmer abends subjektiv oder objektiv kalt ist. Objektiv….weiß ich jetzt. Mein Heizkörper ist zu klein und der Raum zu groß. Aber die neuen Ventile sind super. Und legal erworben. Ich betone das, damit Sie nichts falsches von mir denken, wenn Sie das heutige Türchen öffnen.

Und die alten Ventile habe ich alle wieder zurückgebracht. Wirklich! Also eigentlich zu Frau Hintereder, bei der eines kaputt war. Aber ich denke, das gilt als „zurückgebracht“. Es bleibt ja im Haus. Mein Nachbar Paul meint, dass wir uns unseren Diebstahl nur schön reden und hat vermutlich recht. Wir werden es aber wieder gut machen….irgendwie.

Und hier können Sie von unserem Winterproblem lesen.

Hör’n Sie mal XVI – bayrisch

Hinter dem heutigen Türchen habe ich eine Geschichte mitgebracht, die ich ganz spontan auf einer Weihnachtsfeier gelesen habe. Allerdings habe ich das nicht alleine gemacht, sondern dort nur die Christbaumhändlerin gesprochen. Zu zweit war das Stück um einiges unterhaltsamer, aber da mir die Nummer zwei hier fehlt, müssen Sie mit mir vorlieb nehmen. Gerne würde ich den Autor nennen, aber ich weiß nicht und habe die Geschichte im Internet nicht gefunden. Einzige ein paar kopierte Seiten aus einem Buch habe ich zu Hause.

Leider habe ich hier keinen getippten Text.

Hör´n Sie mal XIII

..oder hören Sie besser nicht allzu genau hin. Ich bin erkältet. Nicht krank, nur etwas erkältet. So wie es ganz München ist. Wir tragen hier keine Masken mehr in Bus und Bahn. Also wir müssen nicht mehr und nach all der Zeit ist das auch mal wieder schön. Schön auch für den ganz normalen Winterbazillus der jetzt noch fröhlicher von einem zum anderen springt.

Das darf er. Der Bazillus. Er gehört ja zum Winter. Und weil das normal ist schniefen und husten wir Münchner jetzt fast alle. Das verbindet und lässt einen alten Text aktuell werden. Den nehm ich auf Lesungen aber nicht mit.

Und hier zum Nachlesen (mit Bild der Wurzel…die wirklich schön war)

Hör’n Sie mal XII – bayrisch ohne Übersetzung.

Ihr Daumen drücken hat geholfen. Ganz überraschend hab ich letzten Samstag für den Verein der das Valentin Haus in München betreibt auf der Weihnachtsfeier lesen dürfen. Gemeinsam mit dem Robert, der immer die Lesungen organisierte, und das erste Mal nichts von mir selbst.

Bei zwei Erzählungen hab ich die Frau übernommen und ein Gedicht vorgelesen. Auch das habe ich vorher noch nie gemacht. Gedichte und ich wir stehen auf dem Kriegsfuß. Ich schaffe es, ein jedes zu versauen. Allerdings fällt es mir auf bayrisch anscheinend deutlich leichter sie doch zu lesen. Auf der Weihnachtsfeier war es glaube ich recht gut. Daheim in meinem Wohnzimmer… Ich weiß nicht ob ich es Ihnen hier reinstellen würde, wenn ich wüsste, dass sie verstehen würden, was ich da erzähle. Weil sie aber aus allen Ecken Deutschlands oder aus anderen Ländern kommen bin ich mir recht sicher, dass sie eh nichts verstehen werden. Deshalb bin ich mutig.

Liebe Clara, ich kanns dir diesmal leider nicht aufschreiben. Dieses bayrisch in Buchstaben umzuwandeln, übersteigt mein können. Es würde sich lesen wie der größte Schmarrn und ins Hochdeutsch übersetzt, müsste man es komplett umschreiben. Diesmal also gibt es das nur gesprochen.

Und der erste Schnee ist an diesem Samstag auch gefallen. Mehr Weihnachtsstimmung hätte ich mir nicht erwarten können. Schön war’s.

Hör´n Sie mal XI

In der WordPress Vorlage für neue Beiträge steht immer ein Satz, eine Frage. Vermutlich als Einstiegshilfe, wenn einem so gar nichts einfällt.

Hier stand eben „Siehst Du manchmal wilde Tiere?“

Ja.

An mir würde sich WordPress die Zähne ausbeissen, aber vielleicht hilft das manchen Bloggern ja. Ich erzähle Ihnen heute lieber von etwas anderem, das ich gesehen habe und jetzt im Winter ganz oft sehe. Besser in was ich oft sehe. Nicht ins Glas, nein in hellerleutete Fenster. Das ist schön. Die erzählen nämlich Geschichten, diese Fenster. Man muss nur genau hinsehen.

Und hier erzählen die Fenster gleich noch mal zum Nachlesen.