…in den letzten acht Jahren aber ordentlich verquatscht. Ich in den Beiträgen und Sie in den Kommentaren.

Schön war´s. Und schön ist es.

Sommer 23 = Den Keller mit 35 Gläsern selbstgemachte Marmelade zu bestücken.

Sommer 23 = Sich einreden, dass es sich bei 37 Grad und 89 % Luftfeuchtigkeit am Meer ganz wunderbar aushalten lässt.

Sommer 23 = Erkennen, dass es sich in München wirklich wunderbar aushalten lässt. Meer wird gegen Schatten getauscht.

Sommer 23 = Berge und See. See und Berge. Immer wieder.

Sommer 23 = bald vorbei. Aber solang die Erdbeeren ein zweites Mal reifen, bleiben noch ein paar Sonnenstunden.
Einen schönen Spätsommer und bis bald.
Mitzi
„Faul sein ist wunderschön! Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.“ Sagt Pippi Langstrumpf und könnte gar nicht richtiger liegen. Pippi sagt auch: „Ja, die Zeit vergeht und man fängt an, alt zu werden. Im Herbst werde ich zehn Jahre alt und dann hat man wohl seine besten Tage hinter sich.“
Hier kann ich sie beruhigen. Die besten Tage verteilen sich auf viele Jahrzehnte mehr. Sanft in die Altersweisheit gleitend (gerne können Sie die Weisheit auch streichen, denn mein Umfeld meint, ich würde konsequent darauf achten ohne diese zu altern) stelle ich aber auch fest, dass man das dasitzen und vor sich hin schauen in manchen Lebensphasen verteidigen und sich hart erkämpfen muss. In der meinen zum Beispiel, schleichen sich Gewohnheiten ein, die mir gar nicht gefallen. Angefangen von „das mache ich bei Gelegenheit“ über „müssten wir wirklich mal machen“ bis hin zu „hätten wir eigentlich machen sollen“. Beim Fensterputz ist das nicht wild. Der wartet geduldig. Bei anderen Dingen (den jungen Hund von Freunden besuchen, bevor er kein junger Hund mehr ist) ist das gar nicht gut. Der Hund ist ein blödes Beispiel und Ihnen fallen bestimmt einige andere Dinge ein, die man machen will, machen möchte und dann doch irgendwie verpasst oder noch immer nicht in Angriff genommen hat.
Meine ganz persönliche Liste wird im Moment etwas zu lang. Zu viele Freunde, die ich längst wieder anrufen und sehen wollte. Zu viele Dinge in meiner Wohnung die ich machen möchte (und ich kann Ihnen versichern, dass es sich hierbei nicht um Putzen handelt) und einiges worauf ich unheimlich viel Lust aber oft zu wenig Zeit habe. Und auch wenn ich nicht wie Pippi Sorge habe, dass meine besten Tage vorbei sind, möchte ich diesen Sommer für alles nutzen, was hinten über gefallen ist. Zeit dafür habe ich. Richtig viel sogar…..sofern ich den Rechner, Handy und Tablett zur Seite lege. Nicht ein bisschen, sondern konsequent. Bis Ende September werde ich mein Handy nur noch zum Telefonieren, zum Schreiben von Nachrichten und Musikhören nutzen. Ich werde Sommerferien machen und mich in den nächsten Wochen an meinem zehnjährigen Ich orientieren. Lesen, über Wiesen laufen, Baden, Radfahren, Radio hören und mit der Hand schreiben. Ideen sammeln, das Notizbuch füllen und mich endlich auf die Suche nach dem verschwundenen Herrn Mu machen. Er lebt, keine Sorge, Herr Meier hat ihn gesehen, aber er sitzt nicht mehr an der Bushaltestelle. Mit offenen Augen durch den Sommer taumeln und versuchen nichts halbherzig oder zwischen Tür und Angel zu machen. Ich glaube es ist nötig.
Sommerferien hatte ich nicht mehr seit ich 16 bin. Sie wahrscheinlich auch nicht, es ist also normal, sich nach ihnen zu sehnen. Und falls mein Chef und meine Kollegen wider erwarten hier landen…..natürlich arbeite ich die nächsten Monate und ja, ich werde in der Arbeit auch den Computer nutzen. Aber sonst…sonst bin ich jetzt erst einmal weg.
Ich freue mich auf Sie und Euch im Herbst. Und wenn es so läuft, wie ich mir das vorstelle, dann werde ich mich auf den Herbst und das schlechte Wetter freuen, um bei Ihnen zu lesen was es alles neues gibt. Und zu erzählen habe ich dann hoffentlich auch etwas.
Einen schönen Sommer und liebe Grüße
Mitzi

Fast hätte ich sie nicht erkannt, die abgespannt aussehende Frau, die sich im übervollen Bus zwischen Kinderwagen und Rucksäcken an eines der Fenster presst. Länger als höflich sehe ich sie an, weil sie mir bekannt vorkommt. Ihr Gesicht gleicht dem meinem, das sich müde in der regennassen Scheibe spiegelt. Erst als sie meinen Blick erwidert, erkenne ich ihn ihren Zügen, das 13-jährige Mädchen, das ich einmal gut kannte. Trotzdem hätte ich sie fast nicht angesprochen. Zwischen dem Mädchen, das zu erkenne ich glaube und der Frau am Fenster, liegt ein ganzes Leben. Eher zwei Leben, denn auch ich habe mich verändert und sie braucht einen Moment bis sie mich einordnen kann. Dann lächelt sie und kämpf sich durch die Menschen im schmalen Gang zwischen den Türen.
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An manchen Tagen wünschte ich, dass ich mir alles was ich schreibe nur ausdenke und dass all das nichts mit meinem realen Leben zu tun hätte.
Dann hätte ich den Text von letzter Woche längst veröffentlicht. Ein alter Freund, der mir sehr am Herzen liegt, erkennt sich darin vielleicht wieder und ich hätte mich längst melden müssen. Ich sollte ihn also unbedingt anrufen, da ich ja offensichtlich an ihn dachte. Und das bevor ich den Text veröffentliche.
Den anderen kann ich nicht veröffentlichen, weil Paul – der Nachbar Paul – den Blog mittlerweile kennt und über den letzten Artikel schon nur bedingt schmunzeln konnte. Keine Balzgeschichten mehr von Paul. Außer ich gebe ihm einen anderen Namen, was nun wirklich nicht mehr geht.
Und einen anderen Artikel habe ich gerade gelöscht. Eine wunderschöne Geschichte, aber nicht meine. Eine die abgeändert nicht schön klingt und die schön klingend, nicht mir gehört.
Ich werde heute also alte Freunde anrufen, Paul mit Eis bestechen und mich auf Geschichtensuche in den Biergarten setzen. Eigenen Geschichten. Eigentlich könnte ich dann auch auf unsere Hütte fahren. Haben Sie von den Bären in den bayerischen Bergen gehört? Unsere Hütte ist direkt da. Würden Bär und ich uns treffen, dann hätte ich etwas zu erzählen. Oder ich versuche meine Blumenkästen außen am Balkon zu befestigen und mir passiert dabei ein Unglück. Dann müsste ich besagten Freund sofort und unmittelbar anrufen und könnte dann auch direkt den Text online stellen. Da geht es um versehentliche Morde und so ein Blumenkasten….
Vielleicht beginne ich mit dem Eis für Paul. Das ist ungefährlicher.

Heute habe nicht ich erzählt, sondern das Meer. Leider unmöglich aufzuschreiben. Aber wenn Sie sich zwei Wassergläser an die Ohren halten und fest die Augen zukneifen….
Wikipedia beschreibt Werbung als die die Verbreitung von Informationen in der Öffentlichkeit oder an ausgesuchte Zielgruppen durch meist gewinnorientierte Unternehmen verstanden, mit dem Zweck, Produkte und Dienstleistungen bekannt zu machen oder das Image von Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen zu pflegen oder aufzubauen.
Ja, ich habe gerade vor Informationen an eine ausgesuchte Zielgruppe zu verbreiten. An Sie. Freuen Sie sich, dass Sie meine Zielgruppe sind. Oder freuen Sie sich nicht allzusehr, dann ich beschreibe meine Zielgruppe gerne wie folgt: Alle – meine Zielgruppe sind alle.
Ein gewinnorientiertes Unternehmen bin ich allerdings nicht. Ich bin eher eine genussorientierte Privatperson. Beim Schreiben, beim Lesen und überhaupt bei sehr vielem. Gewinnorientiert….ein schreckliches Wort.
Imagepflege. Puh…also manchmal bin ich mir nicht sicher, ob die eine oder andere meiner Lesungen nicht das Gegenteil bewirkt.
Am besten ich lasse das mit der Werung und rufe Ihnen nur kurz zu, dass der Reiter mit den Lesungen aktualisiert wurde. Im März geht es wieder los und ich freu mich auf jeden der kommenden Termine.
Am 16 Oktober 2017 habe ich einen Blogbeitrag mit folgenden Worten begonnen:
Liebes Zeilenende, ich steh auf dich – das weißt du. Auf deine Zeilenanfänge und auf die -enden. Verschlinge Blogbeiträge über Dinge, die ich sonst sicher nicht lesen würde und erkenne ganz oft eigene Gedanken zwischen deinen Worten und Sätzen.
Merkste schon, gell? Wenn ich so anfange, dann habe ich Mist gebaut. Mir tut es wirklich sehr leid, aber ich habe deine grandiosen Fragen aus dem Award nicht in aller Ruhe und mit großer Sorgfalt bearbeitet, sondern sie um drei Uhr nachts auf den Tisch zwischen die leeren Bier und Weinflaschen geworfen. Mehr noch…ich habe sie drei meiner ältesten Freunden zwischen die Chipskrümel gelegt und zugelassen, dass sie sich daran bedienen. Auf ihnen herumkauen und hoch motiviert (so motiviert man um drei Uhr nachts ist, nachdem man festgestellt hat, dass man die Regeln von „Mäxchen“ noch gut beherrscht und gleichmäßig verloren hat, also auf dem Höhepunkt eines Abends) beantworten lassen. Die Antworten bekommst du trotzdem, denn dank ihrer hatten wir einen Abend an den wir uns sicher noch lange erinnern werden ;).
Am 16. Oktober 2017. Das ist nun gut fünf Jahre her und schon bei den ersten Zeilen wusste ich, warum dieser Anfang noch immer bei meinen Entwürfen schlummert. Ganz einfach, weil er zu jenen Blogartikeln gehört, die ich unbedingt beantworten wollte. Zum einen, weil es die Höflichkeit gebietet im Rahmen eines WP Awards zu reagieren und zum anderen, weil der Abend mit Zeilenendes Fragen damals wirklich erinnerungswürdig war. Heute, im Januar 2023 bin ich mir allerdings unsicher ob es a) eine Frechheit ist so spät zu antworten und b) was aus dem lieben Zeilenende eigentlich geworden ist. Ich habe ihn aus den Augen verloren, kannte ihn nur hier und merke beim Tippen, dass er mir fehlt. Und weil er mir fehlt und ich seinen Blog vermisse, beantworte ich die Fragen nun. Viele machen muss ich nicht..ich hatte es ja schon damals alles aufgeschrieben.
Also dann…mit 5 Jahren Verspätung: Liebes Zeilenende vielen Dank für die Nominierung. Wir haben Deine Fragen zu viert beantwortet. Ich, Anton, Ben und Chris, die alle anders heißen, denen ich aber versprochen habe, ihre echten Namen nicht zu verwenden.
Was ist der Geruch deiner Kindheit? (hier waren wir uns noch einig)
Ich: Anis Anis, das Parfum meiner Mama und der metallische Geruch der Arbeitskleidung meines Papas.
Anton: Apfelmuss. Ben: Wick vaporup gegen Erkältung. Chris: Tafelkreide
Ist Weltfrieden ein realistischer Wunsch? (hier ging´s noch, weil 50 % nicht anwesend waren)
Ich: Nein, aber ein wichtiger.
Leider befand ich mich die folgende Dreiviertelstunde in der Küche und habe Gläser gespült, die Anton netterweise gleich abgetrocknet hat. Eine Schande, denn die Diskusion zwischen Ben und Chris wäre sicher weit interessanter als meine banale Antwort gewesen. Vielleicht frage ich sie bei Gelegenheit, den die Frage ist gut und die Anworten interessieren mich.
Dein bestes Rezept gegen die bald anstehende November-Traurigkeit? (da ging´s langsam los)
Ich: Aussitzen
Anton: „Was ist aussitzen denn für eine bescheuerte Antwort? Du machst es dir ganz schön leicht.
Ben: „Wie immer halt.“
Ich: „Was?“
Chris: Er meint wie bei der Frage mit dem Weltfrieden. Da kann man auch sitzen bleiben und ein bisschen drüber nachdenken.“
Ich: „Es ist drei Uhr vorbei und ich bin todmüde.“
Ben: „Um uns den Geruch des Parfüms deiner Mutter in epischer Breite zu erklären hat´s noch gereicht.“
Ich: „Komm…lass gut sein und lies die nächste Frage vor.“
Anton: „Sag ich doch, sie macht es sich einfach.“
Kann man vorher wissen, dass man zu einem ersten Date geht oder weiß man es erst danach? (klingt harmlos, außer man lässt uns zu später Stunde darüber diskutieren)
Anton: „Alles kann zu einem Date werden. Man weiß nie wie ein Abend endet.“
Ben: „Kommt drauf an mit wem du Zeit verbringst. Manche Konstellatione schließen sich aus.“
Anton: „Eben nicht. Man kann es nie zu hundert Prozent ausschließen.“
Ich: „Naja, manches kann man schon ausschließen.“
Anton: „Nein! Theoretisch könnte das unser erstes Date sein und wir wüssten es jetzt nicht.“
Ich: „Praktisch ist das ausgeschlossen.“
Anton: „Aber theoretisch…“
Ich: „Nein!“
Anton: „Was, nein? Wir, also Du und ich, wir könnten heute Nacht noch…“
Ich: „Nein!“
Anton: „Jetzt sei doch nicht so stur. Theoretisch wäre…“
Chris: „Theoretisch ist auch der Weltfrieden machbar.“
Ich: „Ja genau.“
Anton: „Was soll das denn jetzt? Weltfrieden… Willst du wirklich lieber versuchen den Weltfrieden auf die Beine zu stellen, als auch nur zu erwägen, dass du und ich…
Ich: „Ja. Erscheint mir realistischer.“
Liebes Zeilenende, es ist ein großes Glück das Anton seit einem Vierteljahrhundert ein guter Freund ist. Trotzdem wurde unsere Freundschaft dank deiner Frage einem harten Test unterzogen. Nach einer Flasche Rotwein antworte ich gerne nur mit „ja“ und „nein“ und beschränke mich ansonsten auf ein Lächeln oder ein Hochziehen der Augenbrauen. Anton dagegen beginnt dann, wenn ich ruhig werde, mit Diskussionen. Eine herausfordernde Kombination.
Die verrückte Frage: Wenn du mit einem Murmeltier verheiratet wärst, das telepathisch mit Menschen kommunizieren kann, wie würde das dein Leben verändern? (da haben wir dann lieber nicht mehr diskutiert)
Anton: „Das ihre nicht viel. Sie hat ein Stoffschwein unter ihrem Kopfkissen und ich wette, sie spricht mit ihm.“
Ben: „Echt, macht sie?“
Ich: „Sie sitzt neben euch.“
Liebes Zeilenende, wenn du noch irgendwo im Blogland rumtippst, dann hoffe ich dich mal wieder zu lesen und bitte um Entschuldigung, dass es etwas länger mit den Fragen gedauert hat.
Gibt es die Awards eigentlich noch? Keine Sorge…ich nominiere Sie nicht, wenn Sie aber Lust haben die letzte Frage zu beantworten, dann machen Sie das gerne. Anton hat recht. Ich besitze ein Stoffschwein und spreche mit ihm. Ihre Antwort käme mir also sicher nicht seltsam vor.
Keine Erwartungen, sagte ich und erwartet etwas schönes. Nichts besonderes, natürlich, das wäre albern. Aber ein paar besondere Fotos für die letzten Seiten des Albums mit dem Titel „2022“. Ähnlich denen der letzten Jahre, die alle mit dem letzten Tag des Jahres enden. Sie zeigen mich in pinken schummrigen Licht unter unzähligen Luftbalons. Mit einem Glas Champagner in der Hand und mit goldenem Konfetti in den Haaren. Auf den letzten Bildern im Jahresalbum sieht man mich küssend in Rom. Oder in Prag. Auch in Amsterdam. Meistens in München inmitten meiner Freunde. Im Kleidchen, mit Wunderkerzen in der Hand unter dem Christbaum am Marienplatz. Mit der besten Freundin im Arm oder umarmt von den liebsten Freunden. Manchmal mit Kindern auf dem Arm, oft ohne, aber immer lachend. Selbst auf dem im Coronajahr. Da lachen wir nur zu zweit über eine Schüssel gebeugt und freuen uns über das letzte Set „Bleigießen mit echtem Blei“. Silvester muss man nicht planen – es kommt, wie es kommt. Nur keine Erwartungen, sage ich jedem und fahre nicht mit nach Hamburg, weil die Feiertage blöd liegen und mir der Urlaub zu schade ist. Auch nicht in die Berge und nicht über den Brenner, aus den gleichen Gründen. Passt sage ich, zu einem sich zur Nachtschicht in der Klinik einteilen lässt, weil nur er noch weniger Erwartungen an diesen Abend hat wie ich. Wir werden uns schon irgendwann treffen und dann wird er mir den Glitzer aus den Haaren pflücken und ich die letzte Wunderkerze mit ihm anzünden, wenn es draußen schon wieder hell wird. So oder so ähnlich war es immer. Früher.
Passt, sage ich zu den Freunden, die dieses Jahr nun wirklich mal einfach nur auf dem Sofa sitzten bleiben wollen. Ist ok, sage ich zu denen, die die erste Party ihrer Teenager lieber vom Schlafzimmer aus beaufsichtigen und schade, murmle ich bei denen die sich Corona und Magendarm eingefangen haben. Scheiße, flüstere ich zu mir selbst am Nachmittag des letzten Tages des Jahres, als mir dämmert, dass ich Silvester das erste Mal in meinem Leben absolut gar nichts vorhabe.
WeiterlesenWir haben es geschafft. Sie das kurze Intermezzo hier auf einem Katzen Blog gelandet zu sein und ich den Abschied von der Protagonistin. Geschafft, murmelte ich als ich die Schälchen für Wasser und Futter abspülte und geschafft, dachte ich, als ich das Katzenklo ausleerte. Geschafft war der Abschied, vor dem mir tatsächlich seit der ersten Stunde mit Katze gegraut hatte. Geschafft, fragte auch meine Mutter, die sich an ihre kleine Tochter erinnerte, die Woche für Woche Lassie im Fernsehen anschauen wollte und jedes Mal in Tränen aufgelöst war, weil sie sich um den Hund sorgte und noch nicht verstand, dass der natürlich jedes Abenteuer unbeschadet überstand. Flipper durfte ich nicht sehen, weil ich heulend Angst hatte das dem Tier etwas passierte. Bei ET den ich mit Freundinnen im Kino ansah, musste meine Mutter mich hinausbegleiten, weil die Verfolgungsjagd und die Angst um das kleine Wesen, zuviel für mich gewesen waren. Meine Mutter ahnte also, dass ein paar Tage ihrer Tochter völlig reichten, um das Herz an so ein Fellknäul zu verlieren.
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