Da müssen Sie durch II

Als ich mir wünschte in Verona für ein paar Tage richtig heimzukommen und mich wie früher zu fühlen, dachte ich an selbst gekochte Pasta, ein Glas Rotwein vor dem Zubettgehen und an das Geräusch der zischenden Bialetti am Morgen. Verstehen Sie mich nicht falsch, all das habe ich gerade und genieße es in vollen Zügen. Nur bekomme ich auch den Rest. All das, was ich bereits vergessen hatte und an das ich mich kaum noch erinnern konnte.  Jetzt fällt es mir wieder leicht mich zu erinnern, weil es genauso ist, wie damals, als ich Verona lebt. Der Kühlschrank springt an und die Sicherung raus. Benvenuti a casa. Weiterlesen

Da müssen Sie durch I

Ich habe versprochen, Sie mit nach Italien zu nehmen. Für kurze Zeit gibt es hier mehr Bilder als Worte. Und weil Sie alle Italien sicher kennen, bekommen Sie von mir „mein“ Italien.

Typisch für mein Italien ist es, dass ich München bei strahlenden Sonnenschein und 25° verlasse, um dann in Italien im Wolkenbruch und bei 15° anzukommen. Schön ist es trotzdem. Nicht zuletzt, weil man nur dann Dutzende von Menschen in bunten Plastikumhängen sehen kann, die einem Regenschirm hinterher laufen.

Die Arena ist aber, ist bei jedem Wetter schön. Ein Foto von mir nach der Ankunft erspare ich Ihnen.

Nicht nichts

Ich mache heute nichts, sagt er. Selten hat er sich mehr geirrt. Ich beobachte eine Magnolie beim Erwachen. So etwas kann man über mehrere Stunden, ja Tage und Wochen hinweg machen.

Sie entschuldigen mich, ja? Ich mache gerade sehr viel mehr als nichts.

Timing – hab ich (nicht)

 

Ein herzliches Dankeschön an all die lieben Gäste, vergangenen Samstag. Jedes einzelne Mal ist es schön, wenn die Worte einer Erzählung das Papier und die Weiten des Internets verlassen und in einem Raum gesprochen werden dürfen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, wenn ich lieb gewonnen Menschen vorlesen darf, die ich zuvor nur von hier kannte. Tina, Werner, Elisabeth, Uwe….wie schön Euch kennen gelernt zu haben. Elisabeth und Uwe schon das letzte Mal und Tina und Werner am Samstag das erste Mal. 

Danke für Euer Lachen, Euer stilles Zuhören und für jede Umarmung. Ich hab sie alle dort gespeichert, wo ich mich noch oft daran erinnern kann. Vielen Dank auch für das Foto, Tina. Du hast einfach einen besseren Blick als ich. Ein ebenso herzlicher Dank an alle anderen Gäste. Ihr habt mir einen wunderbaren Abend bereitet, den wir das erste Mal seit langem wieder, auf den Stufen vor dem Haus haben ausklingen lassen. Wir sind hier sehr traditionsbewusst – Getränke werden nie nach Hause getragen, sondern immer noch vor Ort „entsorgt“.

Das Timing war hervorragend, nicht wahr? Eine „Neues aus dem Vorderhaus“ Lesung ohne neues aus dem Vorderhaus. Heute endlich ist das Paket gekommen und heute endlich darf ich mich wieder fragen, wie viele verschiedene Formate ein einzelner Verlag zu Stand bring. Mindestens so viele wie Schattierungen in der Coverfarbe – ein Graus. 

Die versprochenen Pakete werden geschnürt und gleich morgen zur Post gebracht. 

Bei Amazon, bei mir und im Buchhandel, als Taschebuch und E-Book….aber das wissen Sie ja schon. 

Bis bald,
hier, im Valentinhaus oder wer weiß, vielleicht einmal in Wien. 😉

Mitzi

4 Stunden

Follower Zahlens verfolgt man.
Twitter Erwähnung sind schön.
Verkaufte Bücher sind eine feine Bestätigung.

Kleines, großes Glück ist das hier.

Lieber Werner, die Sonne kommt raus und München zeigt sich nach den Stürmen von seiner besten Seite. Ich freue mich sehr auf Dich. Auch Dich und auf all die anderen bekannten und unbekannten Gesichter.

Bis gleich
Mitzi

Hauptsache gelb

Heute stelle ich meinen Kolleginnen einen Blume auf den Schreibtisch. Jede von Ihnen bekommt ein gelbe Tulpe. Eigentlich müsste es der Zweig einer Mimose sein, aber da es a) in München schwer ist an Mimosen zu kommen und b) sie eh nicht wissen warum, wird es auch die Tulpe tun. Hauptsache gelb. Das sagte mir auch mein Italien-Sommer-Sonne-Jugend Freund als er mich vor Jahren in Verona von der Arbeit abholte und mir einen Strauß gelber Freesien in die Hand drückte. Weiterlesen

Randnotiz

Gestern fragte mich ein Freund, wie ich mir so viele Geschichten ausdenken kann.

Lieber A, gerade sitze ich in der U-Bahn und einer jongliert mit drei Bällen. Bei jedem Anfahren fallen ihm zwei bis drei aus den Händen und er robbt auf allen Vieren durch die Gänge um sie wieder einzusammeln. Zwischen den Beinen der Fahrgäste. Noch Fragen?