
Wenig brauche ich, wenn ich am Meer aufwache. Eigentlich nichts, außer Kaffee.
Es ist nicht der Kaffee, der mich hier glücklich macht. Es ist alles zusammen. Das stundenlange draußen sitzen mit einer Freundin. Der Blick auf das Meer. Genua am anderen Ende der Bucht zu sehen und zu wissen, dass dort der einzige Strand ist, an dem ich vor so viel Jahren mit einem meiner Lieblingsmenschen saß. Die Moka auf den Gasherd zu stellen und nicht auf das olle Ceranfeld, das viel weniger praktisch als eine Flamme ist. Meine Freundin schläft noch. Macht nichts, ich bin beschäftigt. Ein dritter Kaffee und eine dritte Stunde aufs Meer schauen. Ich mag das. Sehr.






