Pausenende

Am Mittwoch war Sommer. Das erste Mal in diesem Jahr. Der erste echte Sommer. Kleid-Sommer. Keine-Strümpfe-Sommer und Abends-ohne-Jacke-Sommer. Unsere Gläser Wein haben wir mit nach draußen in den Sommer genommen. Sitzen auf einer Steintreppe und fragen uns, was verdammt noch mal in den letzten Monaten passiert ist. Gute Monate waren es, aber seltsame Monate. Zwei Jahre mit Mittagspausen auf dem eigenen Balkon in der Sonne und Lobliedern auf das Homeoffice. Schön war´s zu Hause und herrlich sich morgens nur noch an wenigen Tagen in Bus und Bahn stürzen zu müssen. Nur zu erzählen hatte man nichts mehr, weil man viel weniger sah. Gemütlich haben wir es uns zu Hause gemacht und natürlich Besuch empfangen. Freunde und Familie kamen, aber nicht so oft wie früher. Nicht mehr auf einen Sprung nach der Arbeit, weil die jetzt zu Hause stattfand und es oft dann ein zu großer Aufwand war, sich noch zurecht zu machen. Wir nippen an unserem Wein und fragen uns, wann es aufwändig geworden ist, sich am späten Nachmittag noch einmal aufzuraffen um Freunde zu treffen. Im ersten Jahr hatte alles zu, im zweiten war fast ständig einer in Quarantäne. Bescheuerte Gründe, sagen wir und schauen auf die kleinen Perlchen aus Kohlensäure in unseren Gläsern. Bescheuert, aber man gewöhnt sich und arrangiert sich. Gewöhnt sich an, sich zu arrangieren und weniger zu engagieren, sagt die neben mir und betreten schauen wir auf unsere Fußspitzen, die heute das erste Mal in Sommerschuhen stecken.

Mittelalt ist ein Scheißalter für eine Pandemie sagt einer und quetscht sich zwischen uns auf die Stufen, die heute auch abends noch Sonnenwarm sind. Mittelalt gefällt mir nicht, scheint aber zu stimmen. Wir sind mittelalt. Zu jung um während eines Lockdowns oder der Verschnaufpausen dazwischen Sorge zu haben, dass uns die Zeit davon läuft und zu alt um den Drang nach draußen und dem Verlust dessen was gerade nicht möglich ist, nicht für eine Weile zu ignorieren. Für eine Weile, murmle ich, lasse mir Feuer geben und frage mich, seit wann eine Weile ganze zwei Jahre dauert und wir es nicht einmal merken. Die neben mir schüttelt den Kopf. Es sei nicht so, dass wir nicht lebten. Sie hätte so vieles geschafft, so vieles getan. Er endlich das beendet, was ihm seit Jahren wichtig erschien und immer hinten angestellt worden war. Und ich, ja bei mir waren Instagram und Facebook voll mit Bildern aus Italien und Lesungen, was am Ende dazwischen ja doch ging. Mittelalt ist scheiße, sagt einer noch einmal und dann, dass die Krux im dazwischen liegt. Oder besser in dem was zwischen dem dazwischen liegt. Ein arrangierter, kaum engagierter Alltag zwischen Homeoffice, eigenem Balkon und verlorenem Zeitgefühl. Mittelalt merkst du nicht mal wie die Zeit verrinnt, meint er, nimmt meine Zigarette und ihr Glas Wein. Pandemiefähig sind wir nicht, stellen wir fest. Aber ganz große Klasse im Jammern, stellt ein vierter fest. Er grinst, legt den Kopf in den Nacken und nippt dann am eigenen Glas Wein. Ein Haufen mittelalter Freunde, die am ersten Sommertag im Mai blöd genug sind, über verlorene Zeit zu lamentieren und den nächsten Abend gegen die Wand fahren. So dumm muss man erst einmal sein. Wir protestieren und vergessen protestierend die unangenehme Lethargie, die wir uns angewöhnten und als „Zeit für uns“ betitelten. Das Diskutieren haben wir in den letzten zwei Jahren nicht verlernt und sind noch mitteljung genug denjenigen der die Gläser Wein in der überfüllten Bar auffüllen muss, mittels idiotischer Handspiele aus unserer Kindheit auszulosen.

Am Mittwoch war Sommer. Und es war der Tag an dem wir beschlossen, die Pausetaste nicht mehr länger gedrückt zu halten. Die letzten zwei Jahre waren ok. Einiges in ihnen war wirklich schön und an vieles werden wir gerne zurück denken. Die fehlende Normalität aber, die holen wir uns jetzt zurück. Niemand hat sie uns geraubt und nur weniges war uns verboten. Wir waren nur etwas dumm. Dumm genug um später als der Rest zu erkennen, wie schnell man es sich in den eigenen vier Wänden etwas zu gemütlich machen kann. Ich bekomme am Ende dieser Nacht ein extra Glas Wein von einer gebracht. Damit sie ihre Pausetaste loslassen kann, muss ich am nächsten Tag die Kinder nehmen. Es ist Sommer und wir sind wieder da. Warum genau wir so lange weg waren, verstehen wir selbst nicht.

20 Gedanken zu “Pausenende

  1. Vielleicht ist es tatsächlich dies „mittelalt“, zudem mit home-office ganz bequemes Arbeiten, warum ihr euch nur ein bisschen beklagt und im übrigen die zwei Jahre irgendwie ganz passabel fandet. Ich, inzwischen achtzig, fand sie schrecklich. Sie haben mir meine Restlebenszeit versaut. Und zwar nicht, weil ich nichts mit mir anzufangen wusste – doch, natürlich. Ich brauche nicht ständig unter Leute, ich muss nicht permanent reisen. Und zur Not geht es auch mal ohne Galerien und Konzerte, ohne Buchhandlung und Cafe. aber ich befand und befinde mich in einem dauernden Zustand der Wut auf all die, die das ausgeheckt haben, die sich bereichern, die lügen und daherreden und sich nicht schämen, wenn sie das Leben anderer Menschen total entgleisen lassen. Ich habe während dieser zwei Jahre und vier Monate nicht einen Moment aufgehört, mich aufzuregen darüber, was sie mit den Kindern machen, die sie quasi für den Tod ihrer Großeltern verantwortlich machen, denen sie einbläuen, dass sie jederzeit sterben oder andere anstecken können, die sie mit Masken am Atmen hindern, denen sie die Sportplätze, Schwimmbäder und Ballettklassen, die Spielplätze und Treffpunkte zusperren und ihnen sogar das kleine Vergnügen der Pausenhöfe nehmen, wann immer es ihnen in den Kram passt. Und was sie mit den Alten machen, die sie zu schutzbedürftigen Debilen erklärten, denen sie das Beisammensein mit Freunden vermiesen, die sie mit täglichen Horrormeldungen in die Isolation treiben und sie allein krepieren lassen. Mir fehlt weiterhin jedes Verständnis dafür, warum alle, auch meine eigenen Leute bis auf ein paar leuchtende Ausnahmen, mitgemacht haben und bereit sind, auch in Zukunft mitzumachen. Denn es wird ja wiederkommen, dies unsägliche Regime, und es wird schlimmer von Mal zu Mal. Sie werden ja bereits angekündigt, die neuen Pandemien, die Impfzertifikate sind im Druck, die Impfdosen sind gekauft oder bestellt, die Aktionäre (sicher viele Regierungsvertreter darunter) reiben sich die Hände. „Nur ein kleiner Pieks“, „nur zwei Wochen, damit die Welle abflacht“, nur dies und das und noch was. Endlos. Für immer. Mach dir nichts vor, Mitzi. Wenn die „mittelalten“ Menschen sich nicht wehren, wer kann es denn dann?

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    1. Liebe Gerda, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich habe die letzten zwei Jahre immer bei dir mit gelesen und sehr sehr vieles verstanden was du im Zusammenhang mit Corona geschrieben hast. Manche sah ich genauso wie du, anderes nicht. Aber das ist bei so einschneidenden Geschehnissen wahrscheinlich auch normal. Auch wenn ich auf meinem eigenen Blog eher das Drumherum der zwei Jahre als meine eigenen Meinungen zu den Maßnahmen geschrieben habe, waren und sind sie natürlich im privaten ein Thema. Vieles was gemacht wurde empfand ich persönlich als richtig und kann gut dahinter stehen. So finde ich Veranstaltungen mit Maskenpflicht oder zu manchen Zeiten der Pandemie nur mit Impfung ist durchaus nachvollziehbar und richtig. Anderes, wie zum Beispiel die Debatte einer Impfpflicht für über 60-jährige so unglaublich übergriffig, einschneidend und nicht vertretbar. Mal Hü mal Hot war vieles und ich habe es nicht verstanden und fand es in keinster Weise nachvollziehbar. Auch die unsägliche Arroganz der westlichen Länder wenn es um Verteilung von Impfdosen geht oder Ähnliches sind und waren Punkte die mir mehr als aufgestoßen sind und ich im privaten Diskussionen auch nicht so stehen lassen wollte. Es gibt unendlich vieles was während dieser Jahre falsch gelaufen ist und mir fehlt der Glaube, dass wir es bei einer neuen Pandemie auch nur im Ansatz besser machen würden. Für mich mittelalte Frau war es tatsächlich einfacher mit all den Einschränkungen umzugehen. Jung genug um eine gute Chance zu haben vieles nachzuholen und alt genug um einen Vorrat an Erlebnissen und Erfahrungen zu haben. Bei weiten Teilen der Bevölkerung sieht es da ganz anders aus.

      Im heutigen Text ging es mir darum was diese zwei Jahre mit uns (also mir und meinen Freunden) gemacht haben und wie wir uns verändert haben, in den Momenten in denen es im Grunde keine Einschränkungen gab. Erschreckend, wie sehr sich Dinge die man eine gewisse Zeit gemacht hat und für richtig gehalten hat (oder in meinem Fall immer noch für richtig hält) sich auf die Zeit auswirken, in der sie nicht mehr nötig sind. Wie schnell ein Ausnahmezustand zur Normalität wird. Also die Kleinigkeiten, die sich verändern und nach einer gewissen Zeit enorme Auswirkungen haben. Und neben all den anderen Corona Themen, möchte ich das auf gar keinen Fall. Ich möchte nicht überfordert sein, wenn ich in einer Woche mit sieben Tagen drei Verabredungen habe.

      Bei deinem letzten Satz bin ich wieder ganz bei dir, liebe Gerda. Gerade Menschen in der Mitte ihres Lebens sollten es sich nie zu gemütlich machen.

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      1. Danke für deine liebevolle Antwort, Mitzi. Dir wünsche ich, dass du bald diese gespenstische Lähmung, die über uns allen zu liegen scheint, abwerfen und zu deiner vorherigen Lebendigkeit zurückkehren kannst. Ich freue mich schon auf neue Erzählungen!

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  2. Bin da auch ganz ehrlich, anfangs hatten sicher die Meisten leute Verständnis, ich auch. In dem Pflegeheim, in dem ich zu Beginn der Pandemie arbeitete ging es drunter und drüber. Das schlimmste war jedoch, der völlige Entzug von sozialen Kontakten. Manche Bewohner, die üblicherweise sehr viel Kontakt zur Familie hatten, gingen ein wie die Rosinen. Und als das mit der Imperei losging, war ich sehr skeptisch. Zu Beginn war ich aber noch genesen. Mein erster Verlauf war nicht besonders gut. Am schlimmsten fand ich die Todesangst durch die Medien, daher habe ich in den drei Wochen komplett darauf verzichtet. Ein Jahr lang pflegte ich täglich Listen mit allen möglichen Zahlen. Als Autistin wurden mir viele Routinen genommen und somit auch Sicherheiten. Inzwischen bin ich drei mal geimpft, was auch sonst. Ich möchte weiterhin als Pflegekraft arbeiten. Und im Moment mache ich das auch noch alle halbe Jahre wieder. Aber wie lange ich das machen werde, das weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, das nun noch dreißig Jahre zu machen. Ich bin generell fürs impfen und auch nicht gegen die Corona Impfung. Aber die Art und Weise (seitens der Regierung) war unterste Schiene. Aufklärung gleich null. Es wundert mich nicht, dass einige Menschen Angst haben. Ich hoffe einfach, dass wenn es wieder zu verschärften Maßnahmen kommt (wovon ich ausgehe), dass diese einheitlich und klar definiert sein werden. Durch das kuddelmuddel der letzten zwei Jahre bin ich nicht schlau geworden. Da hat sich gefühlt jeder jeden Tag was Neues ausgedacht.

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    1. Hallo Amy, alles was du schreibst kann ich nachvollziehen und sehe es ähnlich. Sehr passend die Formulierung „gefühlt wie ausgedacht“. Auch wenn sich sicher viele Menschen die Köpfe zerbrochen haben, am Ende war es ein großes Kuddelmuddel von dem einiges hätte vermieden werden müssen. Gerade für all die Menschen die verstärkt unter den Begleiterscheinungen gelitten haben und da gibt es sehr viele. Auch ich kann nicht wirklich glauben, dass die Maßnahmen im Herbst nicht wieder kommen und hoffe, dass sie dann wenigstens abgestimmt und koordiniert kommunziert werden. Und vor allem ganz genau geschaut wird, was nun wirklich Sinn macht und was purer Aktionismus ist. Viele Grüße

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  3. Liebe Mitzi,
    „Mittelalt ist ein Scheißalter für eine Pandemie“, alt oder jung auch. Ich erinnere mich an gespenstige Zeiten und an Kreidebotschaften auf dem Gehsteig wie „Hoffnung“ und „Wir vermissen euch.“ Mein Bruder ist in der Zeit der Isolation gestorben, und ich habe mich nicht von ihm verabschieden können. Am schlimmste war das Agieren der Medien und die daraus folgende Erstickung einer sachlichen Auseinandersetzung mit den Maßnahmen. Da sind einige Freundschaften zerbrochen. Doch es ist gut voneinander zu wissen und gut über die vergangenen zwei Jahre zu schreiben, wie du es getan hast. Es ist hilfreich, sich wieder zusammen zu setzen.und sich auszutauschen, denn wir sind soziale Wesen.Die Isolation hat das vergessen lassen und das Unsoziale hervorgebracht. Lieben Gruß

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    1. Lieber Jules, stimmt….bei der Pandemie gibt es kein gutes Alter. Und wenn dann noch die von dir geschilderten Punkte dazu kommen, dann wird es streckenweise unschön und unangenehm. Wobei die letzten beiden Worte nicht angemessen sind, wenn man sich von seinen Lieben nicht verabschieden kann. Das sind die Dinge, die wirklich schlimm sind. Ganz liebe Grüße

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  4. Mitzi, ich nehme dich in den Arm – ob Pandemie oder nicht, ob mittelalt, jung oder alt, ich bleibe dabei, dich in den Arm zu nehmen.
    Sollten wir je die Auswirkungen von Corona in den Griff bekommen, dann werden wir merken, dass wir so viel anderes in der Zeit vergessen haben, zu beachten – unter anderem die Umweltverschmutzungen und das Klima. Berlin ist inzwischen so verdreckt – u.a. von weggeworfenen Masken – dass das Gehen auf normalen Fußwegen fast eine Zumutung ist. – Und Mitte Mai schon Temperaturen von 30° zu haben, lässt vermuten, was bei dem wenigen Regen so auf uns zukommen wird – und da lasse ich die Ukraine VOLLKOMMEN aus dem Spiel.
    Ich habe mich beim Bloggen fast 100%ig ins Private verlagert.
    Dicken, dicken Gruß zu dir von der GsD noch nicht ganz so dicken Clara

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    1. Liebe Clara, diese Umarmung nehme ich doch gerne. Ob mit oder ohne Pandemie :). Du hast so Recht….all die anderen Probleme, die weiterlaufen, neu entstehen und zu wenig Raum bekommen sind alle samt nicht minder schlimm. Hoffentlich löst sich das eine oder andere bald. Die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zu letzt.

      Liebe Grüße aus München

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  5. Hallo Mitzi,
    ich bin auch mittelalt und hatte am Wochenende so einen „Nach-Corona-Moment“. Allerdings ganz anders.
    Ich saß im Garten und habe ein Buch gelesen. Über eine Stunde lang, ganz allein. Freie Zeit, ungewohnt, aber sehr erholsam.
    Was waren das für zwei verrückte Jahre, dachte ich mir. Ständig mit Leuten zusammen, homeschooling-Mist, unplanbare Feierlichkeiten die man weder ausfallen noch aufschieben konnte, weil das Leben ja trotz allem weiter geht, Krankenhausbesuche unter blöden Bedingungen…
    Schön, wenn einfach mal nichts ist.
    Ich freue mich mit allen, die wieder reisen und feiern, wirklich. Aber ich brauche erstmal Pause.

    Herzliche Grüße,
    einen wunderbaren Sommer wünsche ich allen

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    1. Hallo Lena, das klingt schön. Freunden von mir, die das „Erlebnis“ Homeschooling oder Eltern im Heim hatten, denen geht es ganz ähnlich und ich kann es nachvollziehen. Durchatmen….das tut nach verrückten Jahren gut. Ich hab das Wochenende ähnlich genossen – unter der Woche viele private und nicht private Termine und am Sonntag dann nichts. Das ist auch schön.
      Herzliche Grüße und auch dir einen schönen Sommer.

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  6. Hu, emotionale Kommentare. Nun gut, muß raus!
    Aber laßt mich doch sagen: nein, Zeit geht nicht verloren. Genau so wenig, wie man sie gewinnen kann. Sie läßt sich nicht sparen und nicht verschwenden.
    Wir haben immer genau gleich viel Zeit. Den gegenwärtigen Moment.

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    1. Der Kopf weiß, dass du recht hast. Nur kapiert er das manchmal nicht und jammert dann rum. Aber jetzt Schluss damit. Jetzt gerade habe ich Zeit die Nase in die Sonne zu halten, dir zu antworten oder eine Runde in den Park zu gehen. Alles schöne Alternativen. Viele Grüße

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      1. So ist’s gut! Insbesondere die Runde im Park. Die hält die Zeit fest (um so schneller wir uns bewegen, um so langsamer altern wir – sagt zumindest die Physik.): wenn wir uns bewegen, wenn wir uns in der Welt umschauen, halten wir etwas fest. Sitzen wir selbst fest, was wir so oft tun, verlieren wir etwas. Beides ist nicht direkt Zeit, aber doch etwas ähnliches.
        Zumindest empfinde ich das so.

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      2. Ich weiß was du meinst. Die Zeit – so kommt es vor – verrinnt noch schneller, wenn man nichts tut. Lustigerweise obwohl sie währendessen teilweise stillsteht. Aber ein Jahr ohne Highlights (und das können auch blühende Maiglöckchen im Park sein) ist öde.

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    2. Oh, diesen Gedanken hatte ich gerade auch. Ich habe in den letzten zwei Jahren keine Zeit verloren, sie wurde nur anders gefüllt. Allerdings lebe ich allein und bin in Rente. Ich konnte mit meiner Zeit machen, was ich wollte. Und nein, es war nicht immer schön. Aber intensiv.

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