I ko´s ned.

I ko ned auf boarisch schreim. Zum Glück ko´s mei Mama a ned. Des is da Beweis für mi, das des ned an meim, von da Schui verhunzten, Boarisch liegt, sondan das ma´s einfach ned g´wond san. Mia ham ja nia auf boarisch g´schriem, wo ma´s schreim g´lernt ham. Und SMS oder Whats App hamma mia als Kinda ja no gar ned kend. Und drum ko i des a ned. I woas ja ned amoi ob des  a wirkle „ham“ hoast, wei´s g´schriem so deppad ausschaugt. I hob – des scho. Aber mia ham? Je länga i des oschaug umso weniger woas i wia i´s überhaupt sog. Weiterlesen

Sicher ist sicher

Es geht nicht, sagt er und steht wie so oft vor dem Fenster, vor dem es im noch grauen März nichts zu sehen gibt. Es geht nicht, wiederholt sein Rücken und ich warte bis er mir sagt, was nicht zu gehen er glaubt. Mit jemandem wie mir, könne er nicht für den Rest seines Lebens den ersten Kaffee des Tages trinken. Es sei ihm unmöglich das Leben mit jemanden zu teilen, der den ersten Kaffee des Morgens auf diese Art und Weise trinkt, murmeln seine Schultern bevor er sich umdreht und mir die Zuckerdose aus der Hand nimmt. Erst kommt der Zucker in die Tasse, mit dem sauberen Löffel, dann schüttet man den Kaffee darauf. Das sei doch nicht so schwer. Seinetwegen könne der saubere Löffel den Zucker auch in den Kaffee kippen, das sei ihm egal. Er könne es aber nicht mit ansehen, wie ich den schwarzen, noch ungesüßten Kaffee umrühre und dann den beschmutzten, vor Kaffee triefenden Löffel in die Zuckerdose tauche um mir zwei randvolle Teelöffel in die Tasse zu kippen. Ich erspare es uns, ihm zu erklären, dass der Zucker meiner Dose durch diese Technik ein besonderes Aroma hat und nicke verständnisvoll. Ja, ein solches Verhalten sei schrecklich. An so etwas würden Ehen zugrunde gehen und wir könnten uns glücklich schätzen, nicht verheiratet zu sein. Ich mag die Falte, die zwischen seinen Augenbrauen erscheint und sage es ihm. Er will es nicht hören und erklärt mir weiter, dass er es als besonders provokant empfindet, dass ich zwischen dem ersten und zweiten Tauchen des Löffels den Kaffee – völlig sinnbefreit – umrühren würde. Als wäre es nicht dämlich genug ungesüßten Kaffee umzurühren, rühre ich ein zweites Mal so sinnlos. Dieses Zwischenrühren würde ihm besonders auf die Nerven gehen. Seit Jahren. Eine Ehe könne er aus diesem Grund ausschließen. Man tritt nicht vor den Altar, wenn man weiß, sich so etwas jeden Morgen mitansehen zu müssen. Weiterlesen

Glückstag

Es gibt schöne Tage und schlechte Tage.
Auch 0815 Tage.
Und viel zu viele Montage.
Es gibt aber auch Glückstage. Tage an denen man sich freut, beim Impressum nicht geschummelt und eine Adresse hinterlegt zu haben, zu deren Briefkasten man auch Zugang hat. Tage an denen man den Besitzer des Briefkastens nicht beruhigen muss. Nicht erklären muss, dass der dämliche Anwalt, der die Bildrechte anmahnt zu vernachlässigen ist, weil man die eigenen Tulpen mit der eigenen Handschrift fotografiert hat.
Tage an denen man ganz unerwartet ein Kuvert öffnet und ein halbes Duzend herrlicher Bleistifte in der Hand hat. Verschiedene Härtegrade und Ausführungen vor sich findet und begeistert einen lieben Brief liest.

Der Blog ist gerettet – dank Bernd kann ich weiter schreiben. Herzlichen Dank!!! Sie gleiten weich und ohne zu kratzen über das Papier.

Und weil sich an Glückstagen das Glück zu verdoppeln scheint, fand ich eben im Supermarkt noch das hier:

Ist es zu fassen? Zwischen all den Schokoladentechnisch unbrauchbaren Osterhasen, steht tapfer und etwas einsam ein Schokoweihnachtsmann meiner Lieblingssorte. Ich habe ihn gerettet.

Fast…um ehrlich zu sein, habe ich ihn gekillt.

Thukydides und ein Loch in der Wand

Vor 23 Jahren raunte mir ein Mann mit herrlich grünen Augen leise ins Ohr, dass ich ohne Abitur seine Gedanken zu Platon womöglich nicht verstehen würde. Die grünen Augen funkelten, als er anfügte, dass er dies als großes Unglück empfinde, da er sich überaus gerne mit mir unterhalten würde. Von Platon wusste ich mit 17 nichts. Außer, dass eine Skulptur von ihm vor der Staatsbibliothek stand und zu den vier Weisen gehörte, auf die mich mein Vater als kleines Kind immer aufmerksam machte wenn wir im Auto daran vorbei fuhren. Der einzige Anreiz Abitur zu machen bestand für mich lange Zeit darin, dann sagen zu können, dass ich gerade aus der Stabi komme. So abgekürzt klang das sehr schick in meinen Ohren. „Ich kann heute Nachmittag nicht, ich bin in der Stabi für die Uni lernen.“ Das hatte schon etwas. Es klang herrlich erwachsen. Und erwachsen wollte ich unbedingt sein. In erster Linie um dem Mann mit den grünen Augen näher zu sein. In meinem Lehrjahr gab es zwei Gruppen – die meist minderjährigen Realschüler und die volljährigen Abiturienten. Zwei Teile eines Lehrjahres, die sich zwar immer wieder trafen, in der Berufsschule und während dem Durchlaufen der einzelnen Abteilungen aber meist getrennt waren. Zwei Gruppen die sich kaum mischten. Mit einer Ausnahme – mich. Vom ersten Tag an fand ich die erwachsene Gruppe deutlich interessanter und beschloss, dass sie viel besser für mich geeignet war. Ich hängte mich mit der Hemmungslosigkeit eines Hundewelpens und dem Starrsinn eines Ochsen an diese Gruppe und wich ihnen nicht von der Seite. Sie gewöhnten sich an mich und wenn wir abends ausgingen musste mehr als einmal einer von ihnen um Mitternacht die Diskothek verlassen, um mich pünktlich zu Hause abzuliefern. Meistens war es der Mann mit den grünen Augen. Mit großem Vergnügen flirtete er mit mir und hatte doch immer eine Freundin. In den kurzen Pausen zwischen Freundin A und Freundin B stahl ich mir regelmäßig einen Kuss und erfuhr wenige Tage später, dass es schon wieder eine Nachfolgerin gab und es nicht ich war. Seine Augen waren schön, aber er war dumm. So dumm, mich zu übersehen und ich war überzeugt, dass es am fehlenden Abitur lag.

Ach je, das wird ein langer Weg zum Mordversuch…ich hoffe Sie haben etwas Zeit. Ich werde mich beeilen und mich kurz fassen. Die Schwärmerei eines Teenagers muss ich Ihnen nicht beschreiben. Sie erinnern sich sicher noch gut. Schön, nicht wahr? Und grausam, wenn man gegen Wände rennt und selbst in diesen Moment die Hoffnung nicht aufgeben kann. Hoffend und gegen Wände rennend zog ich von zu Hause aus als ich nach der Lehre übernommen wurde schrieben sich die Abiturienten an der Universität ein. Längst waren wir eine große Clique geworden, die auch nach der Lehrzeit bestand hatte und noch immer neckten sie mich liebevoll damit, dass ich kein Abitur hatte. Kein Abitur, aber eine eigene Wohnung. In die zog der Mann mit den grünen Augen dann kurze Zeit später ebenfalls ein. Er hatte zwar Abitur, aber ich war klüger. Das was er für eine Wohngemeinschaft hielt, war der Beginn einer langjährigen Beziehung. Ich wusste das von Anfang an. Er hat ein wenig gebraucht. Bereut hat er es nicht, das weiß ich. Ich weiß aber auch, dass er seine Scherze über mein fehlendes Abitur ab dem Tag verfluchte, an dem ich begann es nachzuholen.

Ich klatschte ihm 15 Kilo Lehrbücher auf das Bett und verkündete, dass ich Mathe, Physik, Biologie und Chemie nicht verstehen würde. Noch nie verstanden habe und er es mir bitte beibringen müsse. Zu den Unterrichtsstunden würde ich nicht gehen, sagte ich ihm. In den Räumen säßen nur Hausfrauen, die sich mit Mann und Kind unterfordert fühlten und es doch netter wäre, wenn er mir das Wesentliche näher bringen würde. Deutsch und Englisch würde ich alleine hinbekommen – der Rest sei sein Job. Bitte mit möglichst wenig Aufwand und in zwei Jahren, denn länger würde ich mich damit nicht aufhalten können, da ich gerne Literaturgeschichte studieren würde und endlich den Job in der Bank kündigen wollte. Vielleicht jeden Tag ein Stündchen, mehr wäre nicht drin, ich würde ja von Montag bis Freitag Bausparverträge verkaufen und hätte auch gerne noch ein bisschen Privatleben. Die Wochenenden bitte unbedingt ohne Schulkram, ich bin jung und möchte auch etwas von dieser Jugend haben. Er, den ich heute den klügsten meiner Freunde nenne, zuckte mit den Schultern und nickte. Klar, kein Problem, das bekommen wir hin.

Wir bekamen es nicht hin und vertagten das Problem etwa zwei Jahre lang. Das Lernen begann erst zwei Monate vor den Abiturterminen. Zu diesem Zeitpunkt stieg der klügste meiner Freunde ein und begann mir Mathematik beizubringen. Und Physik. Auch Chemie und Biologie. Es waren für uns beide schlimme Wochen. Die grünen Augen sahen mich fassungslos an, als er feststellte, dass ich mich noch immer auf dem Niveau der Mittleren Reife befand. Fassungslos aber auch vom Ehrgeiz gepackt, mich durch die Prüfungen zu prügeln. Verbal natürlich. Er schrie, ich heulte. Er tröstet, ich sperrte mich im Bad ein. Er holte ein Pfund Eis als Nervennahrung von der Tankstelle, ich übergab mich nachdem ich es in einer Viertel Stunde aufgegessen hatte. Und dazwischen lernten wir. Tag für Tag verstand ich mehr und irgendwann fielen die Groschen. Langsam aber stetig. Er schrie nicht mehr und ich heulte weniger. Ich sperrte im Bad nicht mehr ab und er erklärte durch die angelehnte Tür physikalische Zusammenhänge. Es ging stetig bergauf.

Bis zum Vorabend der Abiturprüfung in Mathematik. Mit einem halben Becher Eis im Bauch blätterte ich lustlos durch die Formelsammlung und spielte nervös mit dem Zirkel.  Vektorenrechnung, stand da und ich rief in sein Zimmer, was das den sei und warum ich davon noch nichts gehört hätte. Er setzte sich neben mich und murmelte etwas von Endspurt. Verstehen Sie, dass man verzweifelt, wenn man 12 Stunden vor der Prüfung das erste Mal von Vektoren hört? Ich weiß noch heute wie sich der kalte Schweiß auf meinem Rücken anfühlte. Ich weiß auch noch, dass der klügste meiner Freunde mir den Zirkel aus der Hand genommen hat und beruhigend auf mich einsprach. Und dann weiß ich noch sehr genau, dass er lachte, als er aufstand. In der Tür stehend lachte er schallend und meinte, dass es ein Wunder sei, mich so weit gebracht zu haben. Ein Wunder an das er selbst nicht geglaubt hatte. Der Rest sei nun Mut zu Lücke. Ich weiß nicht mehr, wie die Fernbedienung des Fernsehers in meine Hand gelangte und noch weniger, dass ich sie tatsächlich in Richtung Tür geschleudert habe. Ich muss es aber getan haben, denn dicht – sehr dicht – neben dem Kopf meines Freundes war ein Loch in der Wand. Er sagte nichts. Er ging einfach und dort wo er gestanden hatte lag Putz auf dem Parkett. Den Zirkel hatte er mitgenommen.

Heute lacht er, wenn er erzählt, dass ich ihn vor Jahren fast einmal umgebracht hätte. Er lacht und nennt es Mordversuch. Dann stupst er mich an, legt den Arm um meine Schultern und erzählt die Geschichte, die längst zur Anekdote in unserem Freundeskreis geworden ist. Schmunzelnd erzählt er dann, dass ich das Ding mit einer solchen Wucht geschleudert habe, die ihn noch heute erstaunt. Wenn ich ihn aber beim erzählen ansehe, dann weiß ich, dass ich ihn nie vorher und nie nachher so entsetzt habe, wie an diesem Abend. Stunden später kam er wieder. Setzte sich wortlos neben mich, schlug die Bücher auf und herrschte mich an den Mund zu halten. Monoton erklärte er mir weniges, das aber so klar und deutlich, dass einiges hängen blieb. Meine Entschuldigung nahm er an diesem Abend nicht an. Ich habe das Abi geschafft und mich an der FH eingeschrieben. Das Studium schaffte ich gut alleine. Nur die Diplomarbeit, die hätte ich ohne ihn nicht geschafft. Wenn er schrie und ich heulte, dann deutete er zu dem Loch in der Wand und wir beruhigten uns. Es ist eine Ankdote – aber es war verdammt knapp.

Vor der Bayerischen Staatsbibliothek in München steht übrigens keine Skulptur Platons. Bei den vier Weisen handelt es sich um Thukydides, Homer, Aristoteles und Hippokrates. Der klügste meiner Freunde klärte mich auf, als wir neulich daran vorbei fuhren. Ob ich das nicht wisse, ich hätte doch Abitur. Er lachte und ich bin mir sicher, dass er für einen kurzen Moment an das Loch in der Wand dachte.

 

Falls Ihnen diese Erzählung bekannt vor kommt….letztes Jahr im März hatte ich sie veröffentlicht. Warum sie danach im Nirwana von WP verschwand weiß ich nicht. Sie sollte aber hier sein.

 

 

 

 

 

Besuch beim Wickerl

Habe ich etwas Zeit zwischen zwei Besorgungen oder ist das Wetter zu schön, um direkt nach der Arbeit nach Hause zu gehen, schlendere ich gerne durch die Stadt. Besonders gerne über einen der alten Friedhöfe. Der Südfriedhof liegt nicht unbedingt auf meinem Heimweg, für ihn mache ich aber gerne einen kleinen Umweg. Besonders im Frühling, da ist er noch schöner als sonst. Er gehört zu jenen Friedhöfen, auf denen schon lange niemand mehr begraben wird. Zentral gelegen, nur wenige Minuten von Isar und Sendlinger Tor entfernt ist er heute mitten in der Stadt ein ruhiger und stiller Ort. An manchen Stellen, besonders wenn es neblig oder schon dämmrig ist, auch ein wenig schaurig. Kein Wunder. Seine Grabsteine sind alt. Schon lange wird hier niemand mehr begraben. Die Jahrhundertealten Grabsteine sind verwittert und erzählen ihre eigenen Geschichten. Vom alten München und von seinen Persönlichkeiten. Fast möchte man meinen, sie liegen alle hier. Die Namen auf den Grabsteinen kennt man. Gärtner, Klenze, Schwanthaler, Spitzweg….das sind heute die Namen bekannter Plätze oder Straßen. Freilich sind hier nicht alle, aber doch sehr viele. 1563 wurde er als Pestfriedhof vor den Toren der Stadt angelegt und war später Münchens erster Zentralfriedhof. Es ist ein leichtes die Stadtgeschichte anhand der in Stein gemeißelten Namen zu verfolgen und zugleich ein Genuss der besonderen Art. Die stille Atmosphäre zwingt einen sanft langsam zu gehen und unter den alten Bäumen lässt es sich oft weit besser atmen als in der hektischen Stadt. Auch muss man sich bemühen, die alten Inschriften zu lesen. Obwohl viele der alten Grabsteine vor einiger Zeit restauriert wurden, zwingen einen die Jahrhunderte genauer hinzusehen. Wer sich lieber etwas erzählen lassen will, kann sich einer der regelmäßigen Führungen anschließen. Weiterlesen

Frühling – jetzt!

Als ich gestern Vormittag vor das Haus trat, war er da. Der Frühling. Wenn Sie in und um München wohnen, dann wissen Sie, dass wir gestern den ersten Frühlingstag hatten. Obwohl es schon ein paar wenige milde und sonnige Tage gegeben hat – der Frühling begann gestern. Ich gehörte zu den glücklichen Menschen, die es noch im Bett liegend mitbekommen haben. Dank der Ostseite strahlt mir die Sonne am ersten echten Frühlingstag schon um 07:30 Uhr ins Gesicht und ich muss mich nicht fragen, wie das Wetter ist. Das ist wunderbar, vor allem wenn man am Vorabend erst um drei Uhr nachts nach Hause kommt. Noch vor zwei Wochen waren die Temperaturen im zweistelligen negativen Bereich, aber jetzt ist er da – der Frühling. Das Wetter alleine macht noch keinen Frühling. Damit ein Tag als erster Tag dieser herrlichen Jahreszeit gelten kann, braucht es mehr. Es muss diese besondere Stimmung in der Luft liegen, dieses leise Knistern, das nach Aufbruch und Neubeginn riecht und zugleich vertraut und sanft schmeckt. Weiterlesen

Randnotiz #3

Er hätte mir keine Blumen mitgebracht, sagt er und erkundigt sich provokant ob das in Ordnung sei. Schließlich geht es den Frauen ja um Gleichberechtigung und ich hätte ihm in all den Jahren schließlich auch nie einen Strauß überreicht. Selbstverständlich sei das in Ordnung. Ich sage ihm, dass ich gerne auf Blumen am 08. März verzichte, wenn ich dafür das gleiche Gehalt wie er bekommen würde. Mein Gott, er verdreht die Augen. Warum ich denn bei jeder Bemerkung gleich so ein Fass aufmachen würde und ob ich keinen Spaß verstehen würde.

Nein, ich verstehe keinen Spaß, seit wir vor Jahren den identischen Job hatten und ich ein Viertel weniger als er verdiente. Heute lache ich darüber noch weniger. Es ist 2018. Als Entschädigung hätte ich Blumen verdient. Nicht für das Gehalt, sondern für den blöden Spruch. Wenigstens das. 

 

 

Zettelwirtschaft #2

Etwas platt und ausgelutscht ist es. „You can´t buy happiness!“ Wissen wir. Duzende Ratgeber leben von dieser banalen Weisheit.  Und trotzdem. Dieser Zettel, wie im vorbei gehen an die Plakatwand geheftet, gefällt mir.

Wahrscheinlich, weil ich den Lottoslogan dieser Werbung so unglaublich dumm finde. Ist der Jackpot zu groß, sind deine Träume zu klein. Ernsthaft? Für mich so blöd wie damals „Geiz ist geil“.

In diesem Sinne – kaufen Sie sich ein am Wochenende das erste Eis des Jahres. Das kostet zwar auch etwas, aber das kleine Geld führt zu großer Zufriedenheit. 

 

Nein!!!

Ich wittere eine Verschwörung! Da will mir einer meinen Job wegnehmen. Ach was rede ich! Nicht nur einer, ein ganzes Komitee hat sich daran gemacht. Im ganz großen Stil möchte man mir hier das Wasser abgraben.  Man will mich aufs Abstellgleis schieben und mich mundtot machen. Und das schlimmste ist, dass man hierfür perfide und boshaft einen Zeitpunkt gewählt hat, an dem ich mich kaum bis gar nicht wehren kann. Man wartete, bis ich von der Außenwelt abgeschottet mit Fieber mehr tot als lebendig im Bett lag. (Böse Zungen unterstellen mir eine stinknormale Erkältung, aber jeder Mann kann nachfühlen, dass es mir wirklich sehr schlecht ging.) Arglistig täuschte man Normalität vor indem Montag und Mittwoch das Kältebedingte Chaos auf der Stammstrecke der Münchner S-Bahn ausbracht und zog im Hintergrund bereits die Fäden, um genau das künftig zu vermeiden. Wovon soll denn dann bitte ich, künftig leben? Von meinen Erzählungen kann ich nicht leben, aber das wissen die ja nicht. Und wüssten Sie es, dann wäre es ihnen wohl egal. Nein, nicht wäre – es IST ihnen egal. Weiterlesen