Hör’n Sie mal XII – bayrisch ohne Übersetzung.

Ihr Daumen drücken hat geholfen. Ganz überraschend hab ich letzten Samstag für den Verein der das Valentin Haus in München betreibt auf der Weihnachtsfeier lesen dürfen. Gemeinsam mit dem Robert, der immer die Lesungen organisierte, und das erste Mal nichts von mir selbst.

Bei zwei Erzählungen hab ich die Frau übernommen und ein Gedicht vorgelesen. Auch das habe ich vorher noch nie gemacht. Gedichte und ich wir stehen auf dem Kriegsfuß. Ich schaffe es, ein jedes zu versauen. Allerdings fällt es mir auf bayrisch anscheinend deutlich leichter sie doch zu lesen. Auf der Weihnachtsfeier war es glaube ich recht gut. Daheim in meinem Wohnzimmer… Ich weiß nicht ob ich es Ihnen hier reinstellen würde, wenn ich wüsste, dass sie verstehen würden, was ich da erzähle. Weil sie aber aus allen Ecken Deutschlands oder aus anderen Ländern kommen bin ich mir recht sicher, dass sie eh nichts verstehen werden. Deshalb bin ich mutig.

Liebe Clara, ich kanns dir diesmal leider nicht aufschreiben. Dieses bayrisch in Buchstaben umzuwandeln, übersteigt mein können. Es würde sich lesen wie der größte Schmarrn und ins Hochdeutsch übersetzt, müsste man es komplett umschreiben. Diesmal also gibt es das nur gesprochen.

Und der erste Schnee ist an diesem Samstag auch gefallen. Mehr Weihnachtsstimmung hätte ich mir nicht erwarten können. Schön war’s.

14 Gedanken zu “Hör’n Sie mal XII – bayrisch ohne Übersetzung.

  1. Da es laut Anzeige ziemlich kurz ist, werde ich es dreimal hören – und vielleicht immer noch nichts verstanden haben. Ich kann nichts dafür, dass ich in Deggendorf geboren und in Metten 8 Monatge geschrien und geschlafen habe, und trotzdem kein Bayerisch verstehe. Mea culpa!

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  2. Beim ersten Hören habe ich 3 Wörter ganz klar verstanden. Ich habe Riesenhochachtung vor dir, dass du neben dieser Sprache noch ein gut verständliches Hochdeutsch sprechen kannst – also bist du mehr oder weniger zweisprachig aufgewachsen. – Das dritte Mal schenke ich mir.

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  3. Mei, Mitzi – so gfoist ma! Ja doch, anders auch. Insbesondere wäre es unsinnig, über Italien in einem deutschen Dialekt zu räsonnieren. Aber wenn, wenn es auch diesmal in typisch münchnerischem Verständnis (Weltstadt? Geh weida!) davon, weltläufig sein sollte, der Regionalbezug eindeutig ist, hilft die Sprache auch beim Verstehen des Gemeinten.
    Aber das alte Problem. Wie transskribiert man das, was man so leichthin sprachlich äußert, ohne auch auf die dialektgrammatisch richtige Form zu achten? Wie schreibt man das?

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    1. Dank da recht schee. Mei…Weltstadt…wir wissen ja beide, dass das nun wirklich nicht stimmt ;). Ich hab das G´Stanzel (so steht es da – G`Stazel ohne Musik) gedruckt gesehen und konnte es gut lesen. Aber ich glaub, dass es für Dialekte x Varianten und kein richtig und falsch gibt. Bei mir schaut es sogar für mich selbst immer falsch aus, drum lass ich es.

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