Ich bin dann mal…Sie ahnen es….

….dort wo das Herz schneller schlägt. Ich verabschiede mich nur schnell und leise und mit einem Foto von gestern Abend. Wenn einen die aktuellen Nachrichten sprachlos zurück lassen, dann tut es gut auf einen solchen ruhigen und stillen See zu blicken. Mir zumindest – gestern stand ich dort eine Weile. Im September bin ich zurück und dann auch optimistischer als heute. 

11 Gedanken zu “Ich bin dann mal…Sie ahnen es….

  1. Mitzi, erstens gönne ich dir von ganzem Herzen Urlaub und Italien. Im Normalfall „hänge ich an deinen Lippen“ und glaube (fast) alles, was du sagst. Aber bei diesem deinem letzten Satz bin ich skeptisch: „Im September bin ich zurück und dann auch optimistischer als heute.“
    Die Natur, die Politik, der Mensch im allgemeinen und die Katastrophen sind so erfinderisch, dass wir nicht wissen, was bis September alles neu dazu gekommen ist.
    Schönen Urlaub!

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    1. Wir wissen es nicht, Clara. Das stimmt. Gestern den ganzen Tag die schlimmen Bilder aus Afghanistan und eine Flutwelle, die – während ich in Grainau – gelesen habe, in einer Klamm nicht weit entfernt, Menschen weg spülte. Und das ist längst nicht alles. Mein Optimismus kommt wieder, da bin ich sicher. Leider bin ich aber auch sicher, dass uns schlimme Nachrichten weiter begleiten werden. Ganz liebe Grüße

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  2. Ich liebe unsere nebelverhangenen Wälder, die u.a. von immer noch ausreichend Wasser künden. Gerne verliere ich mich in diesem tropfenden Wald und seiner Stimmung, dieser schwingenden Traurigkeit, diesem wartenden Herbstwetter, wenn die Vögel zaghaft ihre Stimmen erproben, das Reh auf die Wiese zieht, um dem tropfnassen Wald zu entkommen. Ja, ja, Italien ist auch schön, gerade deshalb – erzähle ich eine Geschichte. Studenten machten Urlaub auf den griechischen Inseln. Selbstverständlich in den Semesterferien: mitten im Hochsommer! Es war brütend heiß, und als Rucksacktourist erlebt man diese Dinge etwas unmittelbarer als Hotelbettenflachlieger. Flirrende Sonne auf weißkalkigen Hauswänden, verdurstet aussehende Tomatenpflanzen (knallrote Tomaten dran), Inseln ohne Wasser, Athen im Sommer… Muß ich mehr sagen? Als wir über die Alpen heimwärts fuhren, wir hatten damals studienhalber den Zug gewählt, ging mir das Herz auf: nebelverhangene Bergwälder! Wie schön!
    Wie hieß es so richtig? Alles hat seine Zeit.

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    1. Ich will dir gar nicht widersprechen. Nebelverhangene Bergwälder sind wunderschön. Auch ein verregneter Tag und ein wolkenverhangener Himmel. Ich mag meine Heimat und würde sie nur schweren Herzens verlassen. Umso schöner, dass ich pendeln kann. Zum Beispiel könnte ich nie auf die Berge verzichten…dann sogar lieber auf das Meer. Wie du sagst…alles hat seine Zeit. Und alles seine Schönheit.

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    1. Leicht ist es wirklich nicht. Aber mir haben die Tage gut getan. Natürlich war all das Unschöne momentan auch Gesprächsthema, es ist ja sinnlos es auszublenden, aber trotzdem war es herrlich rauszukommen und Freunde zu treffen.

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