19 Gedanken zu “Randnotiz #Liebe

  1. Ganz klar Streetart. Zu Hause sorgsam und mit viel Geduld und Formwille zwei Schablonen ausgeschnitten, mit zwei Farbsprühdosen losgegangen und dann sorgfältig, ohne den Rand zu übersprühen, das Werk vollendet.

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  2. Wäre das schön – aber sie hat wohl Ausgangsbeschränkungen, kann nicht zur anderen Platte rüberrutschen, fühlt sich eingeengt, eingesperrt, man spürt es regelrecht. Die Ärmste. Aber es gibt sie noch. Und wenn es auf einsamer Platte ist, sozusagen hockend, die Arme um die Knie geschlungen. Stünde der Widerpart auf der anderen Platte hätte er, zumindest mit dem guten alten ß geschrieben, gleich viel mehr Platz, säße mit breitgespreizten Beinen da, raumfordernd und niemandem auch nur eine Ecke seiner einzelnen Platte gönnend. Aber er steht ja nciht! Ist er etwa ausgelöscht, ausradiert, weggeputzt?
    Das hier eingesperrte gute Wort sollten wir freilassen, so gut und bald es geht.

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    1. Schön geschrieben! Ausgangsbeschränkung und einsam auf der eigenen Platte hockend – das ist ein Bild an das ich so gar nicht dachte, das mir aber sehr gut gefällt. Dazu passen die Herzen die ganz verteilt und auch alleine ebenfalls überall in den Straßen zu finden sind. Langsam wäscht der Regen sie weg. Gute Wahl der Farben. Beständiger als Kreide, aber doch vergänglich.

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