27 Gedanken zu “How dare you?

  1. Es ist UNSERE Verantwortung, diejenigen Politiker und Parteien, die die Zukunft unserer Welt und unserer Kinder sowie unsere Sorgen NICHT ernst nehmen und der Verantwortung ihres Amtes somit nicht gerecht werden, ABZUWÄHLEN.
    Und bis zu dieser nächsten Wahl den Druck auf sie auf Straße und in allen Kommunikationsmedien weiter zu erhöhen, auch um die Erkenntnis der Alternativlosigkeit ernsthaften und umfassenden Handelns im Sinne des Klimaschutzes weiter in die Breite der Bevölkerung zu tragen.

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    1. Es ist unsere Verantwortung. Die von jedem einzelnen von uns. Nicht jeder wird sich verantwortlich fühlen, aber jeder denn das Thema auch nur ein bisschen beschäftigt, jeder dem es Angst macht und jeder der sich verantwortlich fühlt, sollte für sich überlegen was jetzt (und nicht später) zu tun ist. Im großen muss ich ganz viel ändern und das sehr schnell. Ich hoffe sehr das es sich in den Wahlen widerspiegelt und dass der Druck noch ganz enorm ansteigen wird. Und ich hoffe dass auch im kleinen sich Dinge ändern. Dort wäre es so leicht und nicht einmal das schaffen wir. Aber ich will hoffen, dass wir es doch noch tun. Liebe Grüße

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  2. Einerseits bewundere ich, welche emotionale Kraft dieses fast zerbrechlich wirkende Mädchen hat, doch ich sorge mich auch, wenn ich höre und lese, welchen Hass sie auf sich zieht, besonders von jenen, die ihre Resourcen verschwendende Lebensweise nicht aufgeben wollen. Es wäre besser und sicherer, sie würde aus dem Fokus der Aufmerksamkeit verschwinden und wieder das tun, was sie nach eigener Angabe eigentlich tun sollte. Inzwischen braucht die Klimabewegung sie als Identifaktionsfigur nicht mehr. Das ist eine zu große Last für schmale Schultern. Ein Auftritt wie der im Video lässt sich sowieso nicht noch toppen.

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    1. Lieber Jules…. für diese Worte eine lange und feste Umarmung von mir. In all den Kommentaren die ich zu Greta und der ganzen Thematik gelesen habe, fehlte genau das. Angesichts der globalen Wichtigkeit dieses Themas mag es nur ein kleiner Punkt sein aber auch ich sorge mich um dieses wunderbare, starke und engagierte Mädchen. Ich weiß nicht, ob diese ganze Bewegung nicht an Fahrt verlieren würde, wenn sie sich zurückzieht. Ich würde mir wünschen, dass ein weiterer Mensch an Ihrer Stelle tritt und genauso viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Es ist zu viel für diese jungen und schmalen Schultern. Und doch bin ich ihr unglaublich dankbar für diese Rede. (Und vieles mehr) Obwohl ich all das schon gewusst habe, hat mich selten eine Ansprache so berührt. Besonders eben dieser eine Satz. How dare you. Ich hoffe, dass es weiter in die richtige Richtung gehen wird. Mit mehr unterstützen, mehr jungen Menschen und überhaupt mehr Menschen die jeder für sich und wenn es nur ein kleines bisschen ist um denken und handeln. Viel Zeit bleibt uns ja nicht mehr.

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  3. Greta ist echt ein sehr spannendes thema aktuell und ein spiegel unserer zeit. da steckt glaube ich alles drin, was auf der welt grade abgeht, im guten wie im schlechten. trotzdem ist so vieles davon mit soviel wut und hass getragen, als würde man auf dieser welt keine andere sprache mehr verstehen. oder war es schon immer so, nur ist es im 21. jahrhundert direkter, weniger durch höfliche floskeln getragen? ich weiß es nicht. ich laufe mit so vielen fragezeichen im kopf herum was unseren planeten und das leben der menschen darauf betrifft, wie vielleicht noch nie in meinem leben.

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    1. Mir geht es ähnlich. Und eigentlich würde ich sagen, dass Diskussionen die von Zorn und Wut getrieben werden, nie der richtige Weg sein können. Und doch, macht es auch mich so unglaublich wütend (und traurig zugleich) wenn ich sehe, wie man so ignorant und dumm sein kann, nicht zu begreifen, dass sich so vieles ändern muss. Sachlichkeit und Zuhören oder auch nur ein etwas ruhiger Umgangston, das fehlt und das vermisse ich.

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      1. ja wem sagst du das. einfach grundlagen der kommunikation, höflich miteinander zu sein, den anderen ausreden zu lassen und willens sein, die andere sicht zu sehen, auch wenn man sie nicht teilt – das ist ein sehr sehr seltenes gut geworden so scheint es mir.

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  4. Einer der meist verkauften Internetartikel – erst neulich habe ich ihn auf einem klapprigen alten COrolla, nicht auf dem vom BEsitzer wohl gewünschten Mustang gesehen – dürfte momentan der grauslige „fuck you, Greta“ sein. Für egoistische Weltzerstörung muß man halt nicht Diktator oder Präsident einer ungebildeten Nation sein, die ihre eigenen WIssenschaftler nutzt, aber verachtet (und eh in der Mehrzahl an die göttliche 7 Tage Schöpfung im WOrtsinne glaubt).
    Ich selbst schüttle über das bemitleidenswerte Schwedenmaderl eigentlich nur den Kopf. Denn sie tut mir leid. Sie leidet so sehr unter uns, unter unserer wissentlichen Weltzerstörung wie ich als Kind, der ich (vielleicht passte auch die Zeit nicht) allerdings nicht den Mut, die Entschlossenheit (und Unterstützung) hatte, Schulstreikend vor die ERwachsenen zu treten, damals hieß das auch noch Schwänzen…
    Ändert aber nichts daran, dass sie gestern und vorgestern recht hatte. Klimawandel? Greta, ja ich selbst, wir waren noch nicht geboren als die Türkentaube über Mitteleuropa Skandinavien erreichte und zu brüten begann… hätten unsere Altvorderen statt Europa mit Kriegen und Autos zu überschütten ihre Umwelt beobachtet, hätten sie gesehen, dass das seit langem schon stattfindet! Aber er ist doch nicht etwa Menschengemacht, wir können eh nichts tun…? Ja, dann ist es natürlich ein Scheiß, was für die Umwelt und den Artenschutz zu tun! Saubere Luft, saubere Flüsse, gesunde Wälder, ausgewogene Naturbewohnerschaft, wer möchte und braucht denn so was! Nein, nein, wir wollen den Rhein und die Elbe so dreckig, wie sie schon waren, so dreckig, wie inzwischen endlich und mit unserer Hilfe den gelben Fluß und den Ganges! Ich wette, die Menschenmehrheit lacht in ihrer anmaßenden Dummheit und/oder Bosheit nur über Nachrichten wie das Ende des nördlichen Breitmaulnashorns (grade eben passiert, der letzte Bulle ist tot).
    Also? GReta, weiter so. Immerhin verabschiedet die Bundesregierung ein Klimapaketchen, das sich unter einem entsprechenden Mikroskop so übel gar nciht ausnimmt. Immerhin, wenn schon sonst nichts, kannst du das gehässigste und schädlichste Ungeziefer, das diesen Planeten je verwüstete, ärgern! Bravo, auch wenn ich sonst ja gegen irgendwelche Hypes bin und sicher keinem Fähnlein nachlaufen mag, aber anscheinend brauchen die Menschen das halt.

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  5. Das spiegelt sehr gut wieder, was ich mit dem einen oder den zwei Sätzen sagen wollte. Anmaßende Dummheit und/oder Bosheit (um dich zu zitieren) tragen wohl zu seinem Aufkleber bei. Widerlich ignorant und eine einzige Frechheit.
    Zugleich traurig, weil es doch so egal ist was man von diesem Mädchen halten mag, wo doch der Inhalt dessen schlicht und einfach nicht von der Hand zu weisen ist.
    Auch ich mag Hypes nicht und umgehe sie gerne. Bei diesem sieht es anders aus. Bevor der Karren endgültig und unwiderruflich in den Dreck gefahren wird, kann es gar nicht genug Hypes geben. Und auf den Zug springe ich ausnahmsweise gerne auf.
    Liebe Grüße

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  6. Gerade eben auf Zeit – und von denen erwartet man doch ein bißchen Qualität: Greta wird unschädlich gemacht. Sie vergleichen sie mit irgend einem Teenie – Popstar, welchselbige auch nicht lächelt, wohl weil sie auch keinen Anlaß sieht, ein professionelles, bezahltes Dauergrinsen aufzusetzten. Also, da haben wir Erwachsenen sie doch einsortiert: sie ist eine Modeerscheinung, ein Popstar, das muß man nicht anfeinden, das muß man aussitzen wie die Achtundsechziger. Problem gelöst, weitermachen, nächsten (fetten) SUV für die Straße und den Gehweg kaufen, Umwelt weiterhin geldbringend vernichten: auch die mal gefährlich grünen Grünen waren in ihren echten Ausprägungen eher eine Modeerscheinung. Auch der Club of Rome oder der stumme Frühling oder das Waldsterben: kleine Modegags, aussitzen, drüberlesen, Bedauern ausdrücken und weitermachen, als wäre nichts. Die Vorhersagen treffen, manchmal zeitlich versetzt, ein? Ja, und?
    Wie gesagt, Problem gelöst. Greta anfeinden heißt Jugend anfeinden, das bringt nichts, ist was für doofe Glatzköpfe oder bleibenzinvernebelte PS-Idioten. Aber sie einfach gekonnt bedauernd ignorieren als kleine Modeerscheinung, als Ikone, also Püppchen, einer gewohnt exaltierten Jugend: schön, da läßt sich am Ende bestimmt noch Geld damit verdienen.

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