Randnotiz – Verpflichtung

Uno heißt in München nicht eins Sie erinnern sich? Und kein Kind zu haben, heißt bei uns im Vorderhaus noch lange nicht, dass man abends nicht noch in Hof muss um Erdbeeren zu pflücken oder eine Runde Fußball zu spielen.

Ich mag das. So kann ich das unsägliche Meeting, das bis eben dauerte, mit den Worten: „Ich muss jetzt los, das Kind wartet.“, beenden. Bei Ihnen melde ich mich auch nur, weil ich in der S-Bahn sitze und Zeit habe.

Gleich nicht mehr. Ludwig ist bereits ungeduldig und genervt. Bei Fünfjährigen eine explosive Mischung.

Sie entschuldigen mich, ich muss jetzt los. Fußball im Hof spielen und Erdbeeren suchen.

12 Gedanken zu “Randnotiz – Verpflichtung

  1. Ich muss jetzt los, mein (inneres) Kind wartet! / muss mein (inneres) Kind abholen / hab meinem (inneren) Kind versprochen dass wir heute ins Freibad gehen.
    Und ehrlich: mein inneres Kind ist nicht so gut erzogen dass es nicht auch mal anstrengend werden würde. Besonders wenn es dem erwachsenen Ich beweisen will, dass es ALLES IMMER PERFEKT kann…

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