22 Gedanken zu “Gefundene Sätze #2

    1. Bei uns ist sie auch noch rausgekommen :).
      Es ist mir erst ein oder zwei Mal passiert, dass ich etwas geschrieben habe, was ich so sicher nicht noch einmal geschrieben hätte. Bei jedem zweiten Kommentar, hätte ich am liebsten darunter geschrieben, dass ich das so doch gar nicht gemeint habe. 🙂

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      1. Nicht jeder versteht es immer so wie es gemeint ist, aber deshalb nicht zu schreiben, wäre traurig. Jeder Buchautor muss lernen mit Kritik und auch Missverständnissen zu leben und trotzdem werden immer wieder Bücher geschrieben und das ist auch gut so.

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  1. Ich habe keine Ahnung wie Houellebecq zu dieser Behauptung kommt, bzw. was er mit „sich ausliefern“ meinen könnte. Es erscheint mir doch ein bisschen sehr pathetisch.
    So, wie ich diesen Satz begreife, würde ich ihm nicht zustimmen.
    Ausliefern tun wir uns denen, denen wir uns wirklich anvertrauen. Von Mensch zu Mensch.
    Papier bleibt am Ende nur Papier.

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    1. Bei den gefunden Sätzen handelt es sich um einen winzigen Auszug aus einem Buch. Ich picke ein Fragment heraus und alleine für sich stehend, kann wohl nur schlecht erahnt werden was er bzw. die Figur, die er es sagen lässt gemeint hat. Dennoch gefallen mir diese Sätze auch für sich alleine. Es sind die Bruchstücke die bei mir hängen bleiben, wenn das Buch längst wieder im Regal steht.
      Ich sehe es wie du. Wir liefern uns nur den Menschen aus, die uns wirklich nahe stehen. Wenn es aber um das Schreiben geht, dann empfinde ich es als so viel leichter, mich an eine bekannte Person oder überhaupt an eine Person als an ein nicht greifbares Nichts zu wenden. Dann fühle ich mich hilflos und unsicher. In etwa das, sagt dieser Satz für mich aus. Ganz unabhängig von dem Kontext in dem er ursprünglich einmal stand.

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      1. Liebe Mitzi

        jetzt, wo ich meinen Kommentar noch einmal lese, klingt er sehr schroff. Das sollte er nicht.
        Danke für Deine Erläuterung- so hatte ich es auch verstanden. Du stellst Sätze vor, die zum Nachdenken anregen. Das ist gut.

        Ich schätze Houellebecq sehr. Mich wunderte dieser Satz gerade von ihm. Aber wie Du schon sagst- fehlender Kontext.

        Gute Nacht!

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