37 Gedanken zu “Gefundene Sätze #17

    1. Danke für den Link, lieber Jules.
      Ich erkenne diesen Effekt sogar, wenn ich selbst laut spreche und kein gegenüber habe. Beim schreiben von Sachtexten kaue ich oft auf Sätzen herum. Sie laut auszusprechen, hilft denken.

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  1. Wenn ich denke habe ich allerdings immer Recht und mir wird nie aber auch wirklich nie widersprochen 😀 Deshalb bevorzuge ich doch meist denken….

    Wobei im Team kreativ zu sein tausendmal mehr Spaß machen kann als allein. Zumal wenn man einen Gegenüber zu belagern scheint, in der Wirklichkeit aber Selbstgespräche führt nicht gleich als schizophren abgestempelt wird…

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    1. Alles zu seiner Zeit, würde ich sagen. Manchmal ist es tatsächlich besser Gedanken für sich zu behalten oder sie erst einmal selbst zu Ende zu denke.
      Oder einfach niemanden reinquatschen zu lassen 😀

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  2. … und (jetzt mal Scherz beiseite), so könnte man das Zitat noch noch erweitern: eine unbedingt reichere Form des Denkens. Dies allerdings ist eine Kunst; und sehr bereichernd, wenn’s gelingt. Freilich hat das Denken für und mit sich allein vielleicht Aspekte, die das dialogische Denken-mit-anderen nicht hat? Das wäre einmal ein gutes Gespräch wert, diese Frage!

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  3. In erster Linie fällt mir dabei das inhaltlich befruchtende Gespräch ein. Auf die eigene Denke beschränkt, ist man ja oft auf dem Weg in eine Sackgasse. Oder man bewegt sich sinnlos im Kreis, was ja vom Ergebnis her betrachtet lediglich ein Sonderfall der Sackgasse ist. Manchmal mag ich aber auch Smalltalk sehr gern. Weil hier eine Art menschlicher Berührung stattfindet, die auf andere Weise nie zustande gekommen wäre.

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      1. Kein böses Wort über richtig gute und anregende Diskussionen. Aber ich habe auch gar nicht so selten aus einem kurzen, nahezu belanglosen Wortwechsel mit völlig Unbekannten einen Sonnenstrahl mit in den Tag genommen. 🙂

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  4. Mir fällt auch als erstes ein, dass ich gerne über meine Texte rede, bevor ich sie schreibe. Vier Augen sehen mehr als zwei, gilt auch hier. Selbst wenn es „Laien“ sind, denen ich meine Ideen vorlege, kommt oft ein neuer Gedanke hinzu. Zudem finde ich es schön, wenn Überlegungen auf diese Art wachsen. Ich sage aber auch immer Bescheid, wenn ich die Idee von jemandem verwende, sonst würde ich es als Gedankenklau verstehen. – Mit Small Talk tue ich mich nach wie vor irre schwer. Kenne aber – vor allem durch das Zuhören von anderen – wie witzig so ein unbekümmertes Sprechen sein kann.

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    1. Gerade bei Texten kann es sehr bereichernd sein. Ich finde gerade bei Personen, die nicht im Thema sind.
      Schön, dass du auch Gedanken zitierst. Ich hätte auch ein schlechtes Gewissen, unerwähnt zu lassen, dass sie nicht von mir sind.
      Liebe Grüsse.

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  5. Bei einem intensiven Gespräch brauche ich mehr Konzentration, mehr Aufmerksamkeit, als bei der eigenen stillen Gedankenarbeit, bekomme aber auch so viel an Information, Ideen, Erfahrungen um die Ohren, dass ich davon zehren kann, wirklich bereichert bin.

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