27 Gedanken zu “Gefundene Sätze

      1. @die liebe Tikerscherk
        Ach, nun hatte ich doch ganz kurz überlegt, ob Du die Hausherrin meinst oder die Gräfin, wäre da nicht das Perfekt gewesen.
        Im Gegensatz zur Hausherrin kenne ich die Gräfin aus dem Projekt Gutenberg. Nur daher und aus stillen Nächten mit einer kleinen Lampe über dem Kopf, ganz leise, um die Kollegen nicht zu wecken…Nightliner, das rollende Wohnmobil der Rock’n’Rollreisenden. Am Morgen diese Weimarer Dialoge im Hinterkopf, wenn man dem Fahrer einen Kaffee aus seinem Bestand abbettelt.
        Fanny zu Rentlow: Niemand kann sagen, daß Felix Krull nicht von Adel gewesen wäre. Der edle Mensch kann sich in Momenten vernachlässigen, der vornehme nie, hat Goethe behauptet. Das darf die Dame als Inschrift auf ihrem Grabstein tragen als Zierde oder als Ohrring.
        Auf der anderen Seite: Was nutzt all meine Bewunderung, wenn ein Rilke ihr einen Zettel als Morgengabe unter der Tür hindurchschiebt. Höchstens hätte ich ihn dabei niederschlagen können – was für ein trauriger Ruhm!!!

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  1. Da fällt mir ein Zitat von Nietzsche ein: „Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber auch immer etwas Vernunft im Wahnsinn.“ Insofern ist uns allen ja etwas Wahn(oder Schwach-)sinn zu wünschen.;-)

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      1. Bei Nietzsche sollten alle Warnlampen der Skepsis angehen, wenn man was Unverständliches (und davon gibt es wirklich viel) von ihm liest, das kann alles Mögliche bedeuten. Aber ab und zu findet sich ein Satz, dem man vorbehaltlos zustimmen kann.

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