Alles eine Frage der richtigen Zange

Wäre T.C. Boyle mein Vater, würde ich damit klar kommen. Auch die Vorstellung Philip Roth oder Thomas Bernhard als väterliches Vorbild zu haben gefällt mir. Mit Bernhard hätte ich vermutlich massive Probleme. Probleme, die sich aber wohl weniger um das Schreiben drehen würden. Da würden wir schon klar kommen. Er und ich. Obwohl….er wohl nicht, aber ich. Väter die ein großes Talent haben stören mich nicht. Im Gegenteil, ich würde das bewundern und mich über ihren Erfolg freuen. Man könnte mich auch in eine Schauspielerfamilie einpflanzen. Es wäre mir egal ob ich ein ähnliches Talent habe oder eine totale Niete wäre. Solche Dinge betrachte ich mit der nötigen Distanz. Um die Beispiele abzuschließen, wäre es für mich auch in Ordnung wenn meine ganze Familie aus Hochseilartisten bestehen würde. Ich könnte mich damit arrangieren, die einzige zu sein, die talentfrei am Boden bleibt. So richtig einschüchternd und belastend empfinde ich eigentlich nur einen Vater. Meinen. Weiterlesen